Dezember, 2017 Archive

Events/Sonstiges, Unsere Beiträge

Nürnberger Christkindlesmarkt

Auch dieses Jahr ist es wieder soweit. Der bekannte Nürnberger Christkindlmarkt öffnet seine Türen für Besucher aus der ganzen Welt. Ob die zahlreichen Glühweinstände oder die verschiedenen Essstände mit Nürnberger Spezialitäten. Es ist für Jedermann etwas dabei. Wer gerne mal das Christkind persönlich treffen möchte, der sollte allerdings bei der Eröffnung da sein. Ansonsten gibt es reichlich an Essen und warmen Getränken, um die wohltuende Weihnachtsstimmung zu genießen.

Als Ur-Nürnberger habe ich mich natürlich auch dieses Jahr wieder dazu entschlossen, den Nürnberger Christkindlmarkt zu besuchen und dabei einen Glühwein mit Freunden zu genießen.

An einem späten Nachmittag haben wir Kommilitonen uns nach unseren Vorlesungen auf den Weg gemacht und sind gemeinsam zum Hauptmarkt von Nürnberg gelaufen. An diesem Ort findet jedes Jahr nach alter Tradition der Weihnachtsmarkt statt.

Zuerst sind wir durch die Gassen der Stände flaniert und haben die köstlichen Grillgerüche und die Verlockungen der Süßwaren genossen. Nachdem jeder gut mit Essen versorgt war, sind wir bei den Ständen der Partnerstädte Nürnbergs gelandet. Dort gibt es ebenfalls zahlreiche Angebote, die der Weihnachtsstimmung entgegenkommen. So kann man beispielsweise mal einen Glühwein aus Schottland mit etwas Whiskey oder eine spanische Version des traditionellen Glühweins testen.

Den restlichen Abend haben wir damit verbracht, uns bei bester Verpflegung und guter Laune über den Uni-Alltag zu unterhalten. Auch wir haben uns passend zur Schließung des Weihnachtsmarktes um 21 Uhr wieder auf den Weg nach Hause gemacht.

Wir mussten schließlich für die nächste Vorlesung fit sein 😉

 

Andreas Launer

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Unsere Beiträge

Plätzchenrezept

Nun ist es endlich wieder soweit! Die schönste Zeit des Jahres hat begonnen – Die Weihnachtszeit. Für mich bedeutet das in erster Linie Zeit mit der ganzen Familie zu verbringen. In meiner Familie wird vor allem eine Tradition großgeschrieben – Das Plätzchen backen. Immer wieder werden neue Rezepte ausprobiert, doch eine Sorte Plätzchen darf nie fehlen! Diese Plätzchen halten meistens nicht länger als einen Tag bevor sie restlos weggeputzt sind. Das Rezept ist unser absolutes Familienlieblingsezept, was ich euch nicht vorenthalten möchte:

Die Zutaten:

  • 150 g Mehl
  • ¾ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 65 g feiner Zucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 EL Milch
  • ½ TL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz

Die Zubereitung:

  • Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in einer Rührschüssel mischen. Butter und Eigelb hinzufügen und mit dem Knethaken oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten
  • Den Teig halbieren. Kakaopulver, Milch, Zimt und Lebkuchengewürz in einer Schüssel miteinander vermengen und unter eine Teighälfte einarbeiten. Beide Teighälften getrennt in Frischhaltefolie wickeln und für etwa 1 Stunde kühl stellen.
  • Den Backofen auf 180°C vorheizen. Beide Teige aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa ½ cm dick ausrollen. Mit einer großen Sternenausstechform Plätzchen (ca. 8 cm dick) ausstechen. Die Teigreste immer wieder zusammenkneten, ausrollen und ausstechen.
  • Mit einer kleineren Sternenausstechform Plätzchen (3-4 cm dick) die Mitte der Plätzchen ausstechen. Die dunklen kleinen Sterne in die hellen und großen einsetzen und andersherum
  • Die Plätzchen auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und auf der mittleren Schiene etwa 10-12 Minuten backen (ein Blech nach dem anderen).
  • Die Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren

Eure Annika

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Auslandseinsatz während meines Studiums in Finnland

Mein Name ist Dennis Bunge, ich bin 22 Jahre alt und absolviere derzeit ein duales Studium im Bereich BWL-Industrie bei Actemium und bin Teil des AzubiBlog-Redaktionsteams.

Gegen Ende meines zweiten Semesters habe ich die Möglichkeit bekommen, eine Auslandsbaustelle Actemiums besuchen zu dürfen.

Meinen 6-wöchigen Auslandseinsatz durfte ich auf der Baustelle des Kraftwerks Olkiluoto in Finnland absolvieren.
Actemium führt hier einen großen Elektromontageauftrag aus. Darunter fielen Arbeiten, wie diverse Elektroinstallationen, Ausbau der Kabelwege, Verlegung sowie Anschluss der Kabel und die Installation von Instrumenten und Sensoren.

Nach meinem Flug von Frankfurt nach Helsinki und Helsinki nach Turku ging es anschließend nochmals 100 Kilometer ins beschauliche Rauma, eine kleine Stadt im Süd-Westen Finnlands. Nach meiner Ankunft habe ich meine Wohnung zugewiesen bekommen und am nächsten Morgen ging es dann auch schon los mit der Schulungsunterweisung. Da hier ein Kernkraftwerk entsteht, sind die Sicherheitsvorschriften und -vorkehrungen extrem hoch. Bei der Unterweisung wurden Themen, wie Sicherheitsvorschriften, Ablauf im Kernkraftwerk, Verhalten im Notfall oder bei Unfällen etc. behandelt. Zum Abschluss musste ein Test mit 30 Fragen beantwortet werden.

Nachdem dieser bestanden war ging es dann auch auf die Baustelle in unseren „Office Container“.

Zu Beginn wurde ich im Reporting untergebracht. Im Reporting werden jegliche Arbeiten, die unsererseits verrichtet wurden, dokumentiert und an den Auftraggeber weitergeleitet. So lässt sich jedes verbaute Element jederzeit nachvollziehen und dessen Standort kann bestimmt werden. Des Weiteren ist dies die Grundlage für unsere Abrechnung gegenüber unserem Auftraggeber. So lassen sich unsere Tätigkeiten erfassen und anhand dessen werden Rechnungen an den Auftraggeber gestellt.

Meine Hauptaufgaben während meiner Zeit in Finnland waren: das Reporting, das Verwalten und Einpflegen von Daten in Excel Listen, zum Teil die Dokumentation bei Inspektionen, sowie kleinere Aufgaben für einzelne Abteilungen.

Einige Tools und Aufgaben, wie das Progress Tool, indem unser Fortschritt verzeichnet wird, die Einsatzplanung und Mitarbeiterverwaltung, sowie die Erstellung der monatlichen Zusammenfassung wurden mir ausführlich erklärt.

Die offizielle Sprache auf der Baustelle war Englisch, da viele Nationen auf der Baustelle beschäftigt sind. So fanden Meetings oder Gespräche mit zum Beispiel dem Auftraggeber immer auf Englisch statt.

Ausgestattet mit Warnjacke, Schutzbrille, Helm, Gehörschutz, Taschenlampe und Sicherheitsschuhen durfte ich des Öfteren auch die Baustelle besuchen und Teams vor Ort begleiten.

Der Supervisor ist das Bindeglied zwischen den Monteuren und dem Auftraggeber und ist für die ordnungsgemäße Abwicklung verantwortlich. Der Supervisor erhält Arbeitsanweisungen direkt vom Auftraggeber und setzt diese um, indem er seinen Mitarbeitern erklärt, wie sie diese umzusetzen haben.

Beispielsweise wurden dicke Türen im Reaktorgebäude verkabelt. Hier musste der Motor, die Lampe, der Schalter und einige Sensoren in den Türen angeschlossen werden. Der Supervisor hat nun die Aufgabe die Pläne so an die Mitarbeiter weiterzugeben und zu erklären, damit diese wissen, welche Kabel und Sensoren wie verlegt werden müssen.

Ist die Installation abgeschlossen kommen die Qualitätsmanager. Diese prüfen zunächst, ob alles richtig angeschlossen ist. Ist dies der Fall folgt eine Prüfung mit dem Auftraggeber und anschließend nochmals eine Prüfung mit dem Auftraggeber und dem Endkunden.

Das Commissioning-Team nimmt die Geräte in Betrieb und kommt zusätzlich zum Einsatz, falls Probleme auftreten sollten. Sie sind dafür verantwortlich die Fehler ausfindig zu machen und diese anschließend zu beheben.

Jeden Freitag fand ein wöchentliches Meeting mit allen Mitarbeitern statt. Themen, wie: Arbeitssicherheit, Fortschritt des Projektes, angefallene Probleme und zukünftige Arbeiten wurden hier besprochen.

Während des Einsatzes begegneten mir viele Begriffe im Büro und auf der Baustelle, die ich schon durch mein Studium kannte, sodass diese nicht nochmal erklärt werden mussten.

Abschließend kann ich sagen, dass mir mein Auslandseinsatz in Finnland viel Spaß gemacht hat. Ich wurde sehr gut von meinen Kollegen aufgenommen und es wurde sich ausreichend Zeit für mich genommen, um mir vom Reaktor bis hin zu einzelnen Messinstrumenten alles zu zeigen. Da ich das erste Mal auf einer Baustelle war, habe ich natürlich viele Eindrücke mitgenommen. Ich habe unsere Teams vor Ort auf die Baustelle begleitet, gesehen wie Abläufe umgesetzt werden und die Dimensionen und Tätigkeiten unseres Unternehmens besser kennengelernt.

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Auszubildende, Einstieg, Unsere Beiträge

Mein Einsatz in der Akademie

Bevor ich meine Ausbildung bei Actemium anfangen durfte, habe ich ein Orientierungspraktikum nach meinem Abitur-Abschluss absolviert. Ein Praktikum nach dem Abschluss würde ich jedem von euch ans Herz legen. Dadurch klären sich viele Punkte, bevor man ins Berufsleben startet.
Zum Beispiel wurde mir klar, dass ich zuerst lieber eine Ausbildung abschließen möchte, anstatt zu studieren. Außerdem lernt man die Firma kennen, die Kollegen, die Aufgabenbereiche usw.
(Bei mir in der Berufsschulklasse haben viele ihre Ausbildung abgebrochen, weil sie mit dem Betrieb oder mit den Kollegen nicht klarkamen.)

Nach meinem Praktikum durfte ich meine Ausbildung bei Actemium anfangen.  Die Ausbildung bei Actemium ist sehr vielfältig. Man geht während der Ausbildung durch viele Abteilungen. Ich war bisher im Einkauf, am Empfang und in der Akademie.

Die VINCI Energies Unternehmen haben für ihre Mitarbeiter eine Abteilung, die Weiterbildungsprogramme organisiert und anbietet – die Akademie. Da Actemium eine Tochtergesellschaft der VINCI Energies ist, gelten die Weiterbildungsangebote auch für die Actemium- Mitarbeiter. Die Arbeit in der Akademie macht sehr viel Spaß, da immer neue Herausforderungen auf einen zukommen. Ich durfte von Anfang an die Schulungen mitorganisieren und auswerten. Die Organisation einer Schulung ist umfangreicher, als man sich’s vorstellen kann. Man muss die Trainer, die Hotels, die Restaurants, Seminarräume, Standortverantwortliche usw. nach einem Schulungstermin anfragen und organisieren. Nach der Schulung erhalten die Schulungs-Teilnehmer einen Feedbackbogen, um den Trainer, die Schulung und die Organisation der Akademie zu bewerten. Das Feedback bzw. die Wünsche der Kollegen sind ganz wichtig und werden bei der Überarbeitung der Schulungen berücksichtigt und umgesetzt. Natürlich kriegt man nach der Teilnahme an der Schulung ein Zertifikat. J Es gibt viele interne Meetings, die die Akademie ebenfalls organisiert. Dadurch lernt man viele Kollegen kennen, vom Hausmeister bis zum Geschäftsführer. Selbstverständlich kann man auch selbst an den Schulungen teilnehmen um sich weiterzubilden.

Im Großen und Ganzen bin ich für meine Ausbildung bei Actemium dankbar, weil man sehr viel Wichtiges für das Leben lernt. Ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden.

 

Büsra Eksioglu

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