März, 2018 Archive

Duales Studium, Unsere Beiträge

Mein erstes Semester an der Hochschule Mainz

Im Studiengang B.SC. Wirtschaftsinformatik in Teilzeit (Vorlesungen Donnerstag 13:30 – 20:15 Uhr und Samstag 08:15 – 15:15 Uhr) gehören folgende Vorlesungen im ersten Semester zum Programm:

  • Programmieren 1:Hier müssen insgesamt 4 Aufgaben über das Semester verteilt abgegeben werden. Diese werden benotet und ergeben zusammen mit einer 60-minütigen Klausur die Endnote. Durch das Lösen der Abgabeaufgaben wurde man sehr gut auf die Aufgaben in der Klausur vorbereitet. Es werden die Grundlagen der Programmierung in JAVA vermittelt.
  • Grundlagen Wirtschaftsinformatik: Am Ende musste eine 90-minütige Klausur geschrieben werden. Zur Vorbereitung standen uns hier die Klausuren der letzten Semester zur Verfügung. Bei dieser Vorlesung werden viele Themen angeschnitten, die man im Laufe des Studiums noch in anderen Vorlesungen vertieft. Unter anderem SQL und Prozessmanagement.
  • Mathematik: Auch hier gab es eine 90-minütige Klausur. Es werden viele Themen aus der Oberstufe, wie Kurven Diskussion und Integralrechnung wiederholt. Zudem gibt es ausreichend Übungsaufgaben um die Themen zu verinnerlichen.
  • Einführung in die BWL: Die Vorlesung wurde vor allem durch die Diskussion zu aktuellen Beispielen interessant. Die Prüfungsleistung bestand auch hier aus einer 90-Minütigen Klausur. Die Grundbegriffe der BWL werden anhand der Porterschen Wertschöpfungskette (Haupt- und Nebenfunktionen in einem Unternehmen) vermittelt. Außerdem gibt es ein paar kleine mathematische Formeln und ein softwarebasiertes Planspiel.
  • Methodik/Systematik/ Präsentation: Hier musste in Gruppenarbeit ein Fachartikel geschrieben und eine Präsentation gehalten werden. Diese Vorlesung sollte uns auf die kommenden Semester vorbereiten. Dazu wurde vermittelt wie man Quellen für Hausarbeiten erschließt, Konflikte in Teams vermeidet, Präsentationen hält und vieles mehr.

Alles in allem war das Semester gut strukturiert. Die Klausuren waren nicht gebündelt, sondern zwischen Ende November bis Ende Januar verteilt. Das half, sich auf ein Thema zu fokussieren. Mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen konnte man sich sehr gut auf die Prüfungen vorbereiten.

Durch die Gruppenstärke von ca. 45 Studenten, gab es ein sehr angenehmes Klima in den Vorlesungen und beim Lernen.

Sehr zeitaufwendig war die Gruppenarbeit für Methodik/Systematik/Präsentation. Hier war es schwer Termine zu finden, an denen möglichst alle Studenten Zeit hatten. Und die Koordination der Aufgaben zwischen den Gruppenmitgliedern war auch nicht immer leicht, da jeder ein andres Verständnis zu dem Thema hat und der Zeitaufwand für manche Aufgaben durch geeignetes Vorwissen stark variiert. Zusätzlich musste ein gemeinsamer Arbeitsbereich in einer Cloud eingerichtet werden. Hier wurden die verschiedenen Ergebnisse der Gruppe gesammelt und zusammengeführt.

Eine Woche nach dem Ende des ersten Semesters fangen auch schon die Vorlesungen für das zweite Semester an. Die einzige vorlesungsfreie Zeit ist an Weihnachten und im Sommer ab Mitte Juli bis Ende August. Das sollte einem auf jeden Fall bewusst sein, falls man sich für ein Teilzeitstudium entscheidet.

Rückblickend auf das erste Semester kann ich sagen, dass es so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte und ich froh bin, dass ich mich für das Teilzeitstudium entschieden habe.

 

 

Marvin Ostmann

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Nach der Ausbildung, Unsere Beiträge

Interview Claudia Gluza

Interview geführt von Büsra mit Claudia

  1. Wie bist du an deinen Studienplatz gekommen?

Ich wollte mich nach dem Abitur für einen Dualen Studienplatz bewerben, um das theoretische Wissen direkt mit praktischen Einsätzen im Betrieb verbinden zu können. Eine Freundin meiner Schwester studierte BWL an der DHBW Mannheim und nahm mich einmal in eine „Probe-Vorlesung“ mit, die mir sehr gut gefallen hat. Über die Homepage der DHBW habe ich mir die Kooperationsbetriebe angeschaut und das breite Portfolio der Actemium-Gruppe hat mich begeistert. Ich schrieb meine Bewerbung, wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und so bin ich bei der Actemium gelandet.

  1. Was hat dir besonders viel Spaß gemacht?

An meinen Praxisphasen hat mir besonders Spaß gemacht, dass ich so viele unterschiedliche Kollegen kennengelernt habe. Ich war immer drei Monate lang in in den verschiedenen kaufmännischen Bereichen eingesetzt und mir wurden die unterschiedlichsten Aufgaben und kleinen Projekte übertragen. Somit konnte ich selbstständiges Arbeiten lernen und mir viel von den Kollegen der jeweiligen Abteilung „abschauen“. Schnell kristallisierte sich heraus, dass ich mich auf den Bereich Personalwesen spezialisieren möchte und dementsprechend wählte ich auch meine Schwerpunktfächer an der DHBW aus. Mein persönliches Highlight war mein 3-wöchiges Praktikum im 5. Semester in der französischen Akademie der VINCI Energies in Montesson bei Paris. Hier war ich dafür zuständig, eine Statistik mit allen Trainingsteilnehmern aus Frankreich zu erstellen und daraus Bedarfe für das Folgejahr abzuleiten.

  1. Was hat sich nach dem Abschluss des Dualen Studiums geändert?

Seit meinem Studienabschluss hat sich sehr viel getan: Ich arbeitete kurzzeitig im HR Central Service Center im Recruiting und wechselte im Januar 2014 in die Akademie der VINCI Energies in Deutschland. Neben der Organisation von Schulungen habe ich immer mehr Projekte übernommen, zum Beispiel die Konzeption von neuen Trainings oder die Betreuung unseres Förderpools, einem Entwicklungsprogramm für junge Potentialträger, die eine Führungsposition übernehmen möchten. Mittlerweile bin ich in der Akademie verantwortlich für das Team „Training & Entwicklung“ und arbeite eng mit den Führungskräften, Mitarbeitern, Personaler und externen Trainern zusammen. Bis heute profitiere ich von dem Netzwerk, das ich mir im Rahmen des Dualen Studiums aufgebaut habe.

  1. Welche Tipps hast du für diejenigen auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei Actemium interessieren?

Eigenständigkeit und verantwortungsvolles Arbeiten gehören zu den Grundwerten des Unternehmens und zeigen sich schon in der Ausbildung und den Aufgaben, die übertragen werden. Darüber hinaus ist ein hohes Maß an Engagement der Auszubildenden wichtig. Ich kann allen Schulabgängern eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei Actemium empfehlen und freue mich, dass ich ein Teil dieses Unternehmens bin.

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