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Meine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik

Hallo, mein Name ist Jan Laleike und ich möchte euch heute von meinen Erfahrungen und Eindrücken berichten, die ich während meiner Ausbildung bei der Actemium gesammelt habe.

Während meiner Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik bei der Actemium in Weil, habe ich die Möglichkeit, Einblicke in diverse Firmen und Industriezweige zu bekommen.

Durch die Kooperation mit unseren Ausbildungspartnern, der Evonik in Rheinfelden, lerne ich die theoretischen Grundlagen der Elektrotechnik nicht nur in der Berufsschule Lörrach, sie werden außerdem intensiv in der Lehrwerkstatt unseres Partnerbetriebs behandelt. Dies gibt mir die Möglichkeit, komplexe Inhalte nicht nur theoretisch zu behandeln sondern auch noch praktisch auszuführen.

Seit dem zweiten Lehrjahr gehen wir Azubis auch auf Montage.  Bei diesen Einsätzen wurde ich an eigenverantwortliches Arbeiten herangeführt. In meinem Beruf arbeitet man immer in kleinen Teams. Dabei ist es wichtig, sich auf seine Teammitglieder verlassen zu können und Hand in Hand zu arbeiten.  Ohne ein funktionierendes Teamwork, ist eine Aufgabe, wie zum Beispiel die Inbetriebnahme einer Anlage, nicht realisierbar.

Durch die vielen unterschiedlichen Aufgaben, mit denen ich im Laufe der Ausbildung konfrontiert werde, wird mir beim Arbeiten nie langweilig. Auch wenn eine Problemstellung zunächst unlösbar für mich scheint, finden wir im Team gemeinsam gute Lösungen.

Das Unternehmen bietet auch über die Ausbildung hinaus die Förderung bei Weiterbildungen z.B. einem dualen Studium, Meisterkursen oder der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker.

Wenn ihr euch mal einen Einblick in die Welt des Elektroniker für Automatisierungstechnik machen möchtet, kann ich euch ein Praktikum bei Actemium nur empfehlen.

Euer Jan

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Ausbilder berichten, Unsere Beiträge

Studienreise nach Guadeloupe

„Weit weg, Karibik, weiße Strände und französisch! Nicht greifbar und definitiv niemals das Ziel für eine Studienreise – das ging mir alles durch den Kopf, als ich das erste Mal hörte, dass wir eventuell einen Austausch mit Schülerinnen und Schülern dieser Schmetterlingsinsel in der Karibik machen wollten. Traumhaft!“, ein Zitat von Frau Schymura der Hauptverantwortlichen Lehrerin der Theodor-Heuss-Schule Offenbach für Schulpartnerschaften und Studienreisen.

In diesem Bericht möchte ich von unserer letzten Studienreise erzählen. Eine 9-stündige Flugreise mit
Zwischenstopp in Paris, auf die schöne Insel Guadeloupe in der Karibik.

Als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement besuche ich die Berufsschule Theodor-Heuss in
Offenbach.

Seit mehreren Jahren besteht zwischen meiner Berufsschule und der Schule Lycée Voilin in Puteaux, Frankreich eine Schulpartnerschaft. Bereits in meinem ersten Ausbildungsjahr fand eine Studienreise zu dieser Schule in der Nähe von Paris statt. Da die Schulleiterin der Lycée Voilin-Schule zurück in ihre alte Heimat Guadeloupe gezogen ist, wurde eine neue Schulpartnerschaft in Guadeloupe geschlossen, wodurch sich eine neue Studienreise für uns Schüler entwickelte.

Die Studienreise auf die Insel Guadeloupe befasste sich mit dem Thema „Sklaverei“. Die Ausarbeitung
dieses Themas war die Aufgabe von uns Schülern mit Hilfe der Lehrer und Lehrerinnen.

Vor der zweiwöchigen Reise auf die karibische Insel, fing die Themenverteilung des umfangreichen Themas im Abendunterricht der Projektwoche an.

Eine Woche recherchierten wir unsere Themen von Kunst und Musik in der Sklaverei bis zur heutigen
bestehenden Sklaverei. Wir sammelten viele Informationen, um die Basis unserer Präsentationen zu schaffen.

Die Präsentationen der Themen arbeiteten wir dann auf Guadeloupe sorgfältig aus, um diese dem
Bürgermeister und dem Bürgermeisteramt der französischen Insel vorzutragen.

Der Besuch des Bürgermeisters ehrte uns sehr und war einer der aufregendsten Programmpunkte, die
wir erleben durften.

Das gesamte Programm bestand aus mehreren Besichtigungsreisen und der Zusammenarbeit unserer Partnerschule.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der Schuldirektorin und unseren englischsprachigen Gastgebern unserer Unterkunft, kamen wir zusätzlich in engen Kontakt mit den Einheimischen
und lernten sogar den „besten Trommler“ der Insel und seine Band kennen.

Das Highlight der Reise und somit auch die prägendste Erfahrung war allerdings die Besichtigung des „Memorial ACTe“. Dies ist „DAS“ Museum auf Guadeloupe über die Geschichte der Sklaverei und die Geschichte der Guadeloupianer.

Das Gebäude, welches einem Mausoleum gleicht, wurde als symbolische Gedenkstätte an den Sklavenhandel gebaut.

Ein großes, hervorstechendes, weißes Gebäude mit dem dunklen Inhalt der Vergangenheit, welche in viele verschiedene, kreativ eingerichteten Räume eingeteilt und präsentiert wird.

Das Denkmal und Museum zugleich, soll helfen sich der grausamen Geschichte der Sklaverei zu stellen, sie anzunehmen und zu verarbeiten für eine bessere Zukunft.

Mit einem digitalen Guide besichtigte jeder Schüler für sich das Museum und suchte nach Fakten, welche für sein eigenes Thema und der Präsentation als Bereicherung schien.

Mein Thema war die Musik in der Sklaverei. Im Museum gab es eine Abteilung, die die Entwicklung und Geschichte des Karnevals in Zusammenhang mit der Sklaverei präsentierte. Diese Abteilung lieferte mir sehr viel interessanten Content zur Ausarbeitung meines Themas. Im Museum selbst waren jegliche digitale Geräte verboten und somit wurde es für uns Schüler/innen eine Herausforderung, alle Informationen zu erfassen und vor allem behalten zu können. Was wir sonst mit dem Smartphone fotografierten, schrieben wir uns nun händisch auf einen Block.

Im Nachhinein waren wir alle sehr dankbar für die Entnahme unserer Smartphones und Kameras, denn dadurch liefen wir mit einer intensiveren Auffassungsgabe durch die Geschichte der Sklaverei und dem Guadeloupianer Volkes.

Wir besichtigten weiter historische Orte, wie die Festung „Fort Delgrès“ und erklommen den Vulkan der Insel „La Soufrière“. Der Aufstieg bis hoch auf den Vulkan stärkte unseren Teamgeist.

Insgesamt diente die Studienreise, der Zusammenarbeit zweier Nationen und Kulturen.

Dies wurde geschaffen durch den hergestellten, persönlichen Kontakt verschiedener, kulturell geprägten Menschen.

Ich, sowie auch die ganze Gruppe, sind sehr dankbar für diese Erfahrung. 

Denn jeder von uns kann bestätigen, wie großartig und prägend diese Studienreise für uns war.
Diese ermöglichte uns Schülern und Schülerinnen, wie auch den Lehrern und Lehrerinnen, einen anderen Teil der Welt zu sehen, die Geschichte und heutige Kultur kennen zulernen und neue Perspektiven von dem alltäglichen Leben kennen zulernen.

Zurück in Deutschland steht uns jetzt noch das Fertigstellen des Schulblogs und die Themenpräsentation bevor.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich nicht nur der Berufsschule dankbar für diese Partnerschaft sowie die großartige Organisation bin, sondern auch meinen Betrieb, der Actemium.

Eine Woche von der Arbeit freigestellt zu werden, ohne Urlaub nehmen zu müssen, ist nicht als verständlich anzusehen.

Den ohne dieser Einverständnis und der Freistellung für Studienreise hätte ich diese Erfahrung nicht machen können.

Vielen Dank

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Bachelorarbeit, Duales Studium, Karriere

Das Ende des Studiums – Meine Bachelorarbeit und die mündliche Abschlussprüfung

Bachelorarbeit

Die wissenschaftliche Bachelorarbeit wurde in meinem Fall gegen Ende des 6. Semesters geschrieben und beinhaltet einen theoretischen sowie einen praktischen Teil. Da die Bachelorarbeit im Ausbildungsbetrieb geschrieben wird, bezieht sich der praktische Part auf das Unternehmen und eine damit verbundene Problemstellung. Nach der gemeinsamen Themensuche mit dem Betrieb, durfte ich meine Bachelorarbeit in der Abteilung Projektmanagement ausarbeiten. Mein Thema lautete „Durchführung einer Projektanalyse in Bezug auf ein ausländisches Bauprojekt der Actemium Controlmatic GmbH mit Ableitung von Handlungsempfehlungen“.

Nach ausreichend Literaturrecherche habe ich mich anschließend mit dem praktischen Part auseinandergesetzt. Hierzu habe ich an dem Projekt beteiligte Mitarbeiter befragt und hatte Zugriff auf den Baustellenserver, sowie auf weitere wichtige Dokumente für meine Ausarbeitung.

Besonders spannend an meiner Bachelorarbeit war die genaue Analyse eines ausgewählten Projekts. Der Aufbau, die finanziellen Aspekte sowie die entstandenen Probleme konnte ich ausgiebig ausarbeiten und beleuchten. Die Bearbeitungszeit verging natürlich wie im Flug und ich war stolz, als ich endlich meine fertig ausgearbeitete Abschlussarbeit in den Händen halten konnte.

Mündliche Abschlussprüfung

Die mündliche Abschlussprüfung fand einige Woche nach der Abgabe der Bachelorarbeiten statt und umfasste eine Prüfzeit von 30 Minuten. Die Prüfung war so aufgebaut, dass zunächst die Bachelorarbeit ohne Hilfsmittel innerhalb von 5 Minuten präsentiert werden muss. Diese muss so aufgebaut sein, dass ein externer Dritter, der die Arbeit nicht gelesen hat, versteht, welche Problemstellung wie behandelt und anschließend gelöst wurde. Anschließend wurden Fragen zur Arbeit gestellt, welche beantwortet werden mussten. Diese Prozedur nennt sich auch „Rechtfertigung der Bachelorarbeit“. Nach der Rechtfertigung wurden noch rund 20 Minuten Fragen zu den gewählten Vertiefungsfächern gestellt. Mein Prüfgremium bestand aus 4 externen Prüfern von anderen Firmen und einem Dozenten der dualen Hochschule.

Nach der eigentlichen Prüfung zog sich das Gremium zur Beratung zurück, um dem Prüfling im Anschluss die Note bekannt zu geben. Nach der Gratulation zum positiven Prüfungsergebnis durch den betreuenden Dozenten ist das Studium nun endgültig bestanden und abgeschlossen.

Mit diesem letzten Beitrag verabschiede ich mich auch vom Azubi-Blog und bedanke mich, dass ich Teil dieses Projektes sein durfte. 😊

Euer Dennis

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Ausbilder, Ausbilder berichten, Fachabteilung, FAQ, Karriere, Über Uns, Wir bilden aus

Fragen an das Management – beantwortet!

Nach unserem diesjährigen Azubitag hatten unsere neuen Azubis die Möglichkeit Fragen für unser Management aufzuschreiben. Diese Fragen sollen natürlich nicht unbeantwortet bleiben. Unser Geschäftsführer Frank Westphal und unsere Personalleiterin Martina Bogner haben sich Gedanken gemacht und die gestellten Fragen beantwortet.

Frage 1

Wird so etwas öfter stattfinden?

Das war bereits unser zweiter Azubitag und wir möchten auf jeden Fall, dass alle Azubis einmal während der Ausbildung die Möglichkeit hatten an einem solchen Azubitag teilzunehmen.

Frage 2

Warum so nett?

Es ist uns nicht ganz klar wie die Frage gemeint ist. Wenn die Frage dahin zielt, warum hier alle so nett sind, dann hat es etwas mit unserer Kultur und der Wertschätzung zu tun, die wir allen Kollegen entgegenbringen. Außerdem haben wir Spaß an unserer Arbeit, das zeigt sich vermutlich auch in unserem Verhalten.

Frage 3

Wie hat es die Firma geschafft sich weltweit auszubreiten?

Durch einen nachhaltigen und soliden Wachstumskurs und keine übereilten Entscheidungen bei der Hereinnahme unserer Projekte. Unsere Werte, unsere Philosophie und unser Managementsystem Quartz unterstützen uns dabei. Dabei spielt unser Netzwerk – kleine dezentrale BU’s (und davon haben wir weltweit inzwischen mehr als 1800) eine sehr große Rolle. Dezentral werden Geschäftsmöglichkeiten erkannt, dezentral wird entschieden – immer im Rahmen des Machbaren und Möglichen. Das Ganze ordnet sich in unsere weltweite Strategie ein: Global denken, lokal handeln.

Frage 4

Warum nicht jedes Jahr?

Wir wollen den Azubitag jedes Jahr machen, allerdings immer nur für die Auszubildenden des ersten Lehrjahres, so wie es auch in diesem Jahr war. Zusätzliche Tage für die Azubis höherer Lehrjahre anzubieten oder eine noch größere Veranstaltung für alle Azubis planen wir erstmal nicht, da es sich bei unserem ersten Azubitag 2018, bei dem wir alle Azubis eingeladen hatten, gezeigt hat, dass es doch sehr schwierig ist so viele Menschen (wir hatten derzeit 180 Auszubildende und 50 Ausbilder) unter einen Hut zu bekommen. Es ist uns wichtig, dass jeder Azubi einmal während seiner Ausbildung am Azubitag teilnehmen kann. Generell arbeiten wir an anderen Ideen die Ausbildung bei Actemium noch attraktiver zu machen. Freut euch drauf!

Wir hoffen, eure Fragen konnten beantwortet werden und freuen uns schon auf das nächste Jahr!!

Frank Westphal & Martina Bogner

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Events/Sonstiges, Home, Unsere Beiträge

Happy New Year

Die letzten Tage des Jahres 2019 sind gezählt. Aber es gib keinen Grund traurig zu sein. Auch im Jahr 2020 warten wieder viele Neuigkeiten auf uns. Wir freuen uns schon, euch davon ausgiebig berichten zu können.

Wir wünschen euch ein schönes Neujahrsfest und einen guten „Rutsch“ ins neue Jahr.

Wir sehen uns in 2020

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Events/Sonstiges, Home, Unsere Beiträge

Frohe Weihnachten

Nun ist es soweit, das Jahr neigt sich langsam den Ende und auch wir sind schon in Weihnachtsstimmung. An unserem letzten Redaktionsmeeting wünschen wir euch eine erholsame Weihnachtszeit und schöne Feiertage.

Euer Redaktionsteam

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Events/Sonstiges, Unsere Beiträge

“ Christmas doesn´t come from a store, maybe Christmas perhaps means a little bit more“

Ein Zitat von  Dr. Suess zu Weihnachten

Passend zum Beginn der Adventszeit möchten wir eine DIY-Anleitung für einen selbstkreierten Adventskranz mit euch teilen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachmachen 😊

Schritt 1: Material

Was ihr benötigt:

  1. Styroporhalbring
  2. Tannenzweige
  3. Beliebiges Dekomaterial
  4. Kerzen  
  5. Büroklammern oder Befestigungsnadeln

In unserem Fall haben wir uns aus Sicherheitsgründen für LED-Kerzen entschieden und zum befestigen simple Büroklammern verwendet.

Schritt 2: Tannenzweige befestigen

Um die Tannenzweige an dem Styroporhalbring zu befestigen
haben wir lediglich die Büroklammern aufgebogen und die Zweige somit an den Kranz gesteckt, bis der Styroporring nicht mehr sichtbar ist.

Schritt 3: Dekorieren

Nun könnt ihr euch künstlerisch austoben. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die LED-Kerzen werden zwischen die Zweige gesteckt und nicht geklebt, damit die Kerzen problemlos ein- und ausgeschaltet werden können.

Möchtet ihr brennbare Kerzen verwenden empfehlen wir euch entweder mit Kerzensteckern oder mit einer Heißklebepistole zu arbeiten.

Haben die Kerzen ihren festen Platz, werden nun nach Belieben die Kugeln mit den Büroklammern durch die runde Öffnung ins Styropor angesteckt.

Fertig ist der Kranz. Günstig, schnell, Feuersicher und einfach SCHÖN!

So ein Kranz kann man dann nicht nur für Zuhause anfertigen, sondern ist auch eine schöne Geschenkidee zum ersten Advent.

Wir hoffen, dass mit der Anleitung kreative Köpfe geweckt worden sind und die Vorweihnachtszeit damit noch schöner wird. 

Euer Actemium AzubiBlog-Redaktionsteam

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Auszubildende, Einstieg, Unsere Beiträge

Azubitag in der Digitalschmiede

Ich bin Greta und habe am 1.September mein duales Studium bei Actemium angefangen und durfte am Freitag, den 27.09.2019 an dem Azubitag teilnehmen und im Vorfeld auch bei der Vorbereitung helfen.

Beim Azubitag haben sich 66 Azubis des ersten Lehrjahres der VED-I gemeinsam mit ihren Ausbildern in der Digitalschmiede Frankfurt am Main getroffen, um sich auszutauschen. Von 9 bis 10 Uhr sind alle angekündigten Azubis mit ihren Ausbildern eingetrudelt und konnten sich bis es los ging mit Essen und Trinken versorgen und sich in der Digitalschmiede umsehen. Das Programm hat dann mit einer Einführung in das VINCI-Konzept durch Jörg Hehl (CFO VINCI Energies) angefangen und im Anschluss sind wir in drei Gruppen in die Workshops gestartet.

Meine Gruppe durfte zu Beginn in der Digitalschmiede bleiben. Bei dem Workshop Digitalisierung haben wir eine interessante Führung durch die Schmiede erhalten und haben nach der kurzen Mittagspause mit dem Arbeitssicherheits-Workshop weiter gemacht.

Hier wurde uns mit Hilfe vieler Beispiele nahegelegt, wie wichtig Arbeitssicherheit ist. Dies wurde Anhand von Bildern, einem Sicherungskasten und spielerisch mit der VR-Brille rübergebracht und wir hatten alle viel Spaß. Mit der Virtual Reality Brille durften wir in 5er Teams gegeneinander auf einer Baustelle Gefahren suchen und erkennen, was gar nicht so leicht war… 😉

Im Workshop Generationen-Mix wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten aller Generationen ermittelt und besprochen. Wir haben versucht uns in andere Generationen hinein zu versetzen und auch über unsere eigenen Werte nachzudenken. Dabei haben wir erstaunlich viele Gemeinsamkeiten bemerkt.

Zum Ausklang eines erfolgreichen Tages trafen sich alle wieder in der Digitalschmiede zu einem gemeinsamen Barbecue.

Für mich war es ein ganz besonders spannender Tag, da ich sehr viel bei der Vorbereitung dieses Events helfen durfte. Ich durfte die Namensschilder und die Feedbackbögen designen und war für den Anmeldeprozess zuständig. Mein duales Studium BWL hatte erst wenige Wochen vorher begonnen, deswegen war es besonders aufregend sofort bei einer Planung eines Events so viel helfen zu können.

Nun freue ich mich auf meine erste 2-monatige Phase in der Akademie.

Liebe Grüße, Greta

PS.: Übrigens haben wir ein Video zu unserem zweiten Azubitag. Schaut es euch gerne mal an: 

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Auszubildende, Unsere Beiträge

Bericht über den Besuch der BU Stuttgart

Ich habe die BU Stuttgart im Zeitraum vom 11.06.19 bis 19.06.19 besucht. In dieser Zeit durfte ich meiner Kollegin Frau Vogel und meinem Kollegen Herr Uguz über die Schulter schauen.

Zunächst war es sehr schwierig für mich, gedanklich mitzukommen und alles zu verstehen. Dies lag daran, dass mir viele neue Vorgänge gezeigt wurden. Jedoch wurden mir diese immer klarer, je öfter wir sie in den zwei Wochen durchgegangen sind. Als erstes musste ich mir einen groben Überblick über die dortige Ordnerstruktur verschaffen, da diese ganz anders aufgebaut ist als unsere in Weil am Rhein.

Da am 14.06.2019 Halbjahresabschluss war, mussten wir noch bei einigen Projekten budgetieren und Rechnungen rausschicken. Dabei habe ich das Abrechnen nach Aufmaß kennengelernt. Auch habe ich gelernt, wie man eine Einzelrechnung „Taglohn“ nach Zeit und Aufwand erstellt. Da uns bei der Rechnungsstellung ein Fehler unterlaufen ist, konnte ich gleichzeitig noch lernen, wie man eine Rechnung storniert.

Nachdem der Monatsabschluss vorbei war und man wieder alles im System buchen konnte, wurde mir gezeigt wie man Projekte anlegt und wie man eine Montagenummer erzeugt beziehungsweise erweitert.

In dem Bereich Einkauf wurde mir gezeigt wie man vorgehen muss, wenn man eine Rechnung mit Bestellbezug und eine Rechnung ohne Bestellbezug buchen möchte. Zudem konnte ich zuschauen, wie man die Bestellanforderungen freigibt. Da in Stuttgart die Rechnungen ohne Wareneingang gebucht werden, müssen sie dort keine Lieferscheine verbuchen. Die Auftragsbestätigungen durfte ich selbstständig buchen, da ich diesen Vorgang bereits beherrschte.

An meinem letzten Tag in Stuttgart haben wir noch die angesammelten Bestellungen in die entsprechenden Ordner abgelegt, damit ich auch das Ablagesystem kennenlernen konnte.

In diesen zwei Wochen durfte ich sehr viel lernen, was mir viel Spaß gemacht hat. Nach meinem Besuch sind mir nun die unterschiedlichen Strukturen zwischen den verschiedenen Niederlassungen verständlicher, außerdem konnte ich die Arbeitskollegen besser kennen lernen und ganz viel Erfahrung sammeln. Meine erste „Geschäftsreise“ habe ich somit erfolgreich hinter mir.

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Auszubildende, Unkategorisiert, Unsere Beiträge

Velkommen til Norge på Framo

Willkommen in Norwegen bei Framo

Mein Name ist Jörn Hartlapp und ich mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik. Im zweiten Ausbildungsjahr ging es für mich, mit Unterstützung der BU Actemium Montagepool, für drei Wochen nach Norwegen zur Firma Framo in Fusa.

Abbildung 1: Das Framo Betriebsgelände mit Anlegekai in Fusa sieht man jeden Morgen schon vonder Fähre aus.

Durch Kontakte der Mobilitätsberater der IHK und HWK bin ich nach langer Vorbereitungszeit im Mai in Bergen, Norwegen gelandet. Dann hieß es jeden Werktag morgens für mich mit dem ersten Bus zur Fähre und nach Fusa übersetzen. Ich habe drei spannende Wochen erleben dürfen. Framo ist ein international führender Produzent von Marine-Hochleistungspumpen. Während meiner Zeit bei Framo habe ich täglich im electronic test department, gemeinsam mit einem norwegischen Automatisierungs-Azubi die control panels für cargopumps, feedpumps und Scania Diesel controls getestet. Wir haben die Anlagen mit umfangreichem Test-Equipment verbunden und so in der Simulation ein komplettes Schiff angeschlossen. Vor Auslieferung an den Kunden wird jede Funktion, jeder Betriebsfall und jeder Fehlerfall getestet und damit alles einem final-check unterzogen.

Ein Erasmus-Praktikum soll zum einen die Fremdsprachenkenntnisseverbessern, aber mit sehr guten, fließenden Englischkenntnissen kann man viel einfacher sofort in den Arbeitsalltag einsteigen und bei allen Themen mitschwimmen.

Abbildung 2: Cargo pump controls und Scania Diesel controls sind im Testraum des electronic test

department platziert.

In der Ausbildung in Deutschland hatte ich bisher nur mit Steuerungen von Siemens zu tun, es war sehr spannend bei Framo auch andere Hersteller, wie Mitsubishi, Allen Bradley oder HMI von Beijer im Betrieb zu sehen. Selbstverständlich hatte ich auch Gelegenheit das Land und die Norweger kennenzulernen. Ich habe meine ersten Airbnb-Erfahrungen gemacht und war überrascht vom Urvertrauen vieler Airbnb-Hosts. Manche haben mir einfach den Tür Code ihrer privaten Wohnung geschickt und ein paar großartige Tage gewünscht, ohne selbst zu Hause zu sein. Andere haben mir kurzfristig mitgeteilt, dass sie in zwei Tagen nach Venedig fliegen und mich darum gebeten, ihre Hühner zu Füttern und die Eier aus dem Hühnerhaus zu holen.

Abbildung 3: Jörn Hartlapp, Actemium Azubi im 2.

Lehrjahr zum Elektroniker für Automatisierungstechnik,

2019 als Erasmus-Praktikant in Norwegen

Ohne norwegisches Einkommen erlebt man sofort und unmittelbar den Preisschock an jeder Kasse. Ich hatte mich selbst nach zwei Wochen nicht darangewöhnt. Als ich meinen norwegischen Kollegen abends auf ein Bier einladen wollte, und ich für 2 Bier und eine Vorspeise mit Kreditkarte zahlen musste, weil Bargeld von 50 EUR nicht ausreichte.

Rundum habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt und wahnsinnig interessante und vielfältige Dinge gelernt, was in dieser konzentrierten Form zu Hause wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle nochmal Vielen Dank an alle Unterstützer und Actemium für diesen großartigen Einsatz während meiner Ausbildung.

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