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“ Christmas doesn´t come from a store, maybe Christmas perhaps means a little bit more“

Ein Zitat von  Dr. Suess zu Weihnachten

Passend zum Beginn der Adventszeit möchten wir eine DIY-Anleitung für einen selbstkreierten Adventskranz mit euch teilen. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Nachmachen 😊

Schritt 1: Material

Was ihr benötigt:

  1. Styroporhalbring
  2. Tannenzweige
  3. Beliebiges Dekomaterial
  4. Kerzen  
  5. Büroklammern oder Befestigungsnadeln

In unserem Fall haben wir uns aus Sicherheitsgründen für LED-Kerzen entschieden und zum befestigen simple Büroklammern verwendet.

Schritt 2: Tannenzweige befestigen

Um die Tannenzweige an dem Styroporhalbring zu befestigen
haben wir lediglich die Büroklammern aufgebogen und die Zweige somit an den Kranz gesteckt, bis der Styroporring nicht mehr sichtbar ist.

Schritt 3: Dekorieren

Nun könnt ihr euch künstlerisch austoben. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die LED-Kerzen werden zwischen die Zweige gesteckt und nicht geklebt, damit die Kerzen problemlos ein- und ausgeschaltet werden können.

Möchtet ihr brennbare Kerzen verwenden empfehlen wir euch entweder mit Kerzensteckern oder mit einer Heißklebepistole zu arbeiten.

Haben die Kerzen ihren festen Platz, werden nun nach Belieben die Kugeln mit den Büroklammern durch die runde Öffnung ins Styropor angesteckt.

Fertig ist der Kranz. Günstig, schnell, Feuersicher und einfach SCHÖN!

So ein Kranz kann man dann nicht nur für Zuhause anfertigen, sondern ist auch eine schöne Geschenkidee zum ersten Advent.

Wir hoffen, dass mit der Anleitung kreative Köpfe geweckt worden sind und die Vorweihnachtszeit damit noch schöner wird. 

Euer Actemium AzubiBlog-Redaktionsteam

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Auszubildende, Einstieg, Unsere Beiträge

Azubitag in der Digitalschmiede

Ich bin Greta und habe am 1.September mein duales Studium bei Actemium angefangen und durfte am Freitag, den 27.09.2019 an dem Azubitag teilnehmen und im Vorfeld auch bei der Vorbereitung helfen.

Beim Azubitag haben sich 66 Azubis des ersten Lehrjahres der VED-I gemeinsam mit ihren Ausbildern in der Digitalschmiede Frankfurt am Main getroffen, um sich auszutauschen. Von 9 bis 10 Uhr sind alle angekündigten Azubis mit ihren Ausbildern eingetrudelt und konnten sich bis es los ging mit Essen und Trinken versorgen und sich in der Digitalschmiede umsehen. Das Programm hat dann mit einer Einführung in das VINCI-Konzept durch Jörg Hehl (CFO VINCI Energies) angefangen und im Anschluss sind wir in drei Gruppen in die Workshops gestartet.

Meine Gruppe durfte zu Beginn in der Digitalschmiede bleiben. Bei dem Workshop Digitalisierung haben wir eine interessante Führung durch die Schmiede erhalten und haben nach der kurzen Mittagspause mit dem Arbeitssicherheits-Workshop weiter gemacht.

Hier wurde uns mit Hilfe vieler Beispiele nahegelegt, wie wichtig Arbeitssicherheit ist. Dies wurde Anhand von Bildern, einem Sicherungskasten und spielerisch mit der VR-Brille rübergebracht und wir hatten alle viel Spaß. Mit der Virtual Reality Brille durften wir in 5er Teams gegeneinander auf einer Baustelle Gefahren suchen und erkennen, was gar nicht so leicht war… 😉

Im Workshop Generationen-Mix wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten aller Generationen ermittelt und besprochen. Wir haben versucht uns in andere Generationen hinein zu versetzen und auch über unsere eigenen Werte nachzudenken. Dabei haben wir erstaunlich viele Gemeinsamkeiten bemerkt.

Zum Ausklang eines erfolgreichen Tages trafen sich alle wieder in der Digitalschmiede zu einem gemeinsamen Barbecue.

Für mich war es ein ganz besonders spannender Tag, da ich sehr viel bei der Vorbereitung dieses Events helfen durfte. Ich durfte die Namensschilder und die Feedbackbögen designen und war für den Anmeldeprozess zuständig. Mein duales Studium BWL hatte erst wenige Wochen vorher begonnen, deswegen war es besonders aufregend sofort bei einer Planung eines Events so viel helfen zu können.

Nun freue ich mich auf meine erste 2-monatige Phase in der Akademie.

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Auszubildende, Unsere Beiträge

Bericht über den Besuch der BU Stuttgart

Ich habe die BU Stuttgart im Zeitraum vom 11.06.19 bis 19.06.19 besucht. In dieser Zeit durfte ich meiner Kollegin Frau Vogel und meinem Kollegen Herr Uguz über die Schulter schauen.

Zunächst war es sehr schwierig für mich, gedanklich mitzukommen und alles zu verstehen. Dies lag daran, dass mir viele neue Vorgänge gezeigt wurden. Jedoch wurden mir diese immer klarer, je öfter wir sie in den zwei Wochen durchgegangen sind. Als erstes musste ich mir einen groben Überblick über die dortige Ordnerstruktur verschaffen, da diese ganz anders aufgebaut ist als unsere in Weil am Rhein.

Da am 14.06.2019 Halbjahresabschluss war, mussten wir noch bei einigen Projekten budgetieren und Rechnungen rausschicken. Dabei habe ich das Abrechnen nach Aufmaß kennengelernt. Auch habe ich gelernt, wie man eine Einzelrechnung „Taglohn“ nach Zeit und Aufwand erstellt. Da uns bei der Rechnungsstellung ein Fehler unterlaufen ist, konnte ich gleichzeitig noch lernen, wie man eine Rechnung storniert.

Nachdem der Monatsabschluss vorbei war und man wieder alles im System buchen konnte, wurde mir gezeigt wie man Projekte anlegt und wie man eine Montagenummer erzeugt beziehungsweise erweitert.

In dem Bereich Einkauf wurde mir gezeigt wie man vorgehen muss, wenn man eine Rechnung mit Bestellbezug und eine Rechnung ohne Bestellbezug buchen möchte. Zudem konnte ich zuschauen, wie man die Bestellanforderungen freigibt. Da in Stuttgart die Rechnungen ohne Wareneingang gebucht werden, müssen sie dort keine Lieferscheine verbuchen. Die Auftragsbestätigungen durfte ich selbstständig buchen, da ich diesen Vorgang bereits beherrschte.

An meinem letzten Tag in Stuttgart haben wir noch die angesammelten Bestellungen in die entsprechenden Ordner abgelegt, damit ich auch das Ablagesystem kennenlernen konnte.

In diesen zwei Wochen durfte ich sehr viel lernen, was mir viel Spaß gemacht hat. Nach meinem Besuch sind mir nun die unterschiedlichen Strukturen zwischen den verschiedenen Niederlassungen verständlicher, außerdem konnte ich die Arbeitskollegen besser kennen lernen und ganz viel Erfahrung sammeln. Meine erste „Geschäftsreise“ habe ich somit erfolgreich hinter mir.

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Auszubildende, Unkategorisiert, Unsere Beiträge

Velkommen til Norge på Framo

Willkommen in Norwegen bei Framo

Mein Name ist Jörn Hartlapp und ich mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik. Im zweiten Ausbildungsjahr ging es für mich, mit Unterstützung der BU Actemium Montagepool, für drei Wochen nach Norwegen zur Firma Framo in Fusa.

Abbildung 1: Das Framo Betriebsgelände mit Anlegekai in Fusa sieht man jeden Morgen schon vonder Fähre aus.

Durch Kontakte der Mobilitätsberater der IHK und HWK bin ich nach langer Vorbereitungszeit im Mai in Bergen, Norwegen gelandet. Dann hieß es jeden Werktag morgens für mich mit dem ersten Bus zur Fähre und nach Fusa übersetzen. Ich habe drei spannende Wochen erleben dürfen. Framo ist ein international führender Produzent von Marine-Hochleistungspumpen. Während meiner Zeit bei Framo habe ich täglich im electronic test department, gemeinsam mit einem norwegischen Automatisierungs-Azubi die control panels für cargopumps, feedpumps und Scania Diesel controls getestet. Wir haben die Anlagen mit umfangreichem Test-Equipment verbunden und so in der Simulation ein komplettes Schiff angeschlossen. Vor Auslieferung an den Kunden wird jede Funktion, jeder Betriebsfall und jeder Fehlerfall getestet und damit alles einem final-check unterzogen.

Ein Erasmus-Praktikum soll zum einen die Fremdsprachenkenntnisseverbessern, aber mit sehr guten, fließenden Englischkenntnissen kann man viel einfacher sofort in den Arbeitsalltag einsteigen und bei allen Themen mitschwimmen.

Abbildung 2: Cargo pump controls und Scania Diesel controls sind im Testraum des electronic test

department platziert.

In der Ausbildung in Deutschland hatte ich bisher nur mit Steuerungen von Siemens zu tun, es war sehr spannend bei Framo auch andere Hersteller, wie Mitsubishi, Allen Bradley oder HMI von Beijer im Betrieb zu sehen. Selbstverständlich hatte ich auch Gelegenheit das Land und die Norweger kennenzulernen. Ich habe meine ersten Airbnb-Erfahrungen gemacht und war überrascht vom Urvertrauen vieler Airbnb-Hosts. Manche haben mir einfach den Tür Code ihrer privaten Wohnung geschickt und ein paar großartige Tage gewünscht, ohne selbst zu Hause zu sein. Andere haben mir kurzfristig mitgeteilt, dass sie in zwei Tagen nach Venedig fliegen und mich darum gebeten, ihre Hühner zu Füttern und die Eier aus dem Hühnerhaus zu holen.

Abbildung 3: Jörn Hartlapp, Actemium Azubi im 2.

Lehrjahr zum Elektroniker für Automatisierungstechnik,

2019 als Erasmus-Praktikant in Norwegen

Ohne norwegisches Einkommen erlebt man sofort und unmittelbar den Preisschock an jeder Kasse. Ich hatte mich selbst nach zwei Wochen nicht darangewöhnt. Als ich meinen norwegischen Kollegen abends auf ein Bier einladen wollte, und ich für 2 Bier und eine Vorspeise mit Kreditkarte zahlen musste, weil Bargeld von 50 EUR nicht ausreichte.

Rundum habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt und wahnsinnig interessante und vielfältige Dinge gelernt, was in dieser konzentrierten Form zu Hause wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle nochmal Vielen Dank an alle Unterstützer und Actemium für diesen großartigen Einsatz während meiner Ausbildung.

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Chile Teil 4 – Abschluss einer ganz besonderen Erfahrung

Gegen Ende des Semesters standen dann unsere Abschlussprüfungen an. Zu Beginn des Semesters, waren wir alle noch aufgeregt wie die Abschlussprüfungen in Chile denn aussehen werden. Als wir allerdings das Studien- und Universitätssystem von Chile verstanden haben, konnten wir feststellen, dass die Abschlussprüfung nur einen Teil unserer Gesamtnote ausmacht. Während in Deutschland die Note für einen Kurs zumeist vollständig von der ersten und einzigen Prüfung am Ende des Semesters abhängt, wird dies hingegen in Chile auf einzelne Teilprüfungen im Verlauf des Semesters aufgeteilt. In Chile bewertet man die Abschlussprüfungen nur mit einem Teil von ca. 30% in Bezug auf die Gesamtnote. Hat man nun während des Semesters schon für entsprechend gute Leistungen gesorgt, so wird dadurch der persönliche Leistungs- und Erwartungsdruck für das Ende des Semesters gemindert.

Nach unseren Prüfungen war der Zeitpunkt gekommen, den ich und meine Kommilitonen so lange gefürchtet hatten. Ein halbes Jahr Auslandsaufenthalt neigt sich dem Ende. Nachdem wir alle unsere Prüfungen abgelegt und erfolgreich abgeschlossen hatten, hieß es Abschied nehmen. Für die Einen bedeutete dies, direkt wieder die Heimreise anzutreten. Andere hingegen konnten sich noch auf eine paar schöne Tage in Südamerika freuen.

Auch ich habe die Chance genutzt, um mir nach meinen Prüfungen ein paar Tage frei zu nehmen. Also habe ich mich auf den Weg gemacht und habe mir die an Chile angrenzenden Länder Bolivien und Peru mal genauer angeschaut. Mit einer Reise durch Südamerika wollte ich mein bislang perfektes Auslandssemester entsprechend abschließen, was mir auch voll und ganz gelungen ist.

Ich habe im meinem Auslandssemester unersetzbare Erfahrungen gemacht, viele interessante neue Menschen kennengelernt, atemberaubende Landschaften besucht und schließe nun dieses Kapitel mit absoluter Dankbarkeit ab.

Muchas gracias por todo Chile!

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Unsere Beiträge

Herzlich Willkommen!

Liebe Leser und Leserinnen,

wir freuen uns, euch auf unserem AzubiBlog von Actemium zu begrüßen.

Seit August 2019 haben über 90 Azubis und duale Studenten bei Actemium ihre Ausbildung gestartet.

Diese möchten wir mit diesem Beitrag herzlich begrüßen und als neue Azubi-Kollegen einen tollen Start und eine lehrreiche Zeit bei uns wünschen.

Denn als

  • Elektroniker/-in für Betriebstechnik
  • Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik
  • Mechatroniker/-in
  • Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme
  • Industrieelektriker/-in
  • Fachinformatiker/-in für Systemintegration
  • Kaufmann/Kauffrauen für Büromanagement
  • duale Studenten für Elektrotechnik
  • duale Studenten im BWL Studium

ist man hier ein Teil eines zukunftsorientierten Unternehmens, mit Möglichkeiten und Raum zum Fuß fassen.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg
Eurer Redaktionsteam

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Chile Teil 3 – Die vielen Möglichkeiten während eines Auslandssemesters in Chile

Mittlerweile ist es einige Wochen her, dass ich in Chile angekommen bin. Nach dieser Zeit habe ich viele Möglichkeiten gehabt, mich gut einzuleben, an das neue Umfeld zu gewöhnen oder Chile in seinen vielen Facetten zu erleben. Letzteres wird den internationalen Studenten durch zahlreiche Freizeitangebote ermöglicht. Entweder man tritt eine Reise mit einer unabhängigen Organisation für Studenten an oder man entscheidet sich für eine der universitätsinternen Studentengruppen. An Angeboten fehlt es jedenfalls nicht 😉  

Auch ich habe bisher einige dieser Angebote genutzt um Santiago und das Umland zu erkunden. Eine dieser Reisen ging in den Nationalpark Radal Siete Tazas. Dieser Park ist für seine vielen außergewöhnlichen Wasserfälle  und besonders, die sieben direkt aufeinanderfolgenden Wasserfälle, welche dem Park seinen Namen geben, bekannt. Schon bei der Anreise wurde wieder die Vielfalt Chiles deutlich, die sich durch die Veränderung der Vegetation auszeichnet.

Nach einer kurzen drei-stündigen Anreise – ja für Deutschland wäre das nicht gerade kurz, aber für Chile ist es das – mussten wir die letzten 25 Kilometer auf einer Straße überwinden, wie ich es zuvor nur aus Filmen kannte. Es ging mit dem Bus mitten durch Sträucher und über Schotterwege. Die Schlaglöcher auf dieser Strecke brachten den Bus derart ins Schaukeln, dass man jedes Mal fast dachte, dass wir gleich samt dem Bus umkippen werden. Das ist aber natürlich nicht passiert 😉

Am Reiseziel angekommen wartete eine atemberaubende Landschaft auf uns, in der wir traumhafte Bilder von glasklaren Flüssen und malerischen Bergen machen konnten. Das Highlight des Tages war definitiv das Schwimmen in einem Ausläufer eines riesigen Wasserfalls. Das Wasser war so kalt, dass es unmöglich schien, länger als ein paar Minuten drinnen zu bleiben. Ich dachte mir: „Challenge accepted“. Es war eine Herausforderung, die ich für diese Erfahrung gerne angenommen habe.

Ich bin gespannt, welche tollen Erlebnisse ich in meiner weiteren Zeit in Chile noch machen kann.

Selbstverständlich werde ich euch davon berichten. Also immer schön den AzubiBlog verfolgen 😉

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Chile Teil 2 – Mein Start ins Auslandssemester

Neues Semester, neue Universität, neue Kommilitonen , neue Professoren, alles neu…

Am 05. März 2019 begann das neue Semester an der Universidad de Chile. Die ersten zwei Tage dienten dazu alle internationalen Studenten auf das kommende Semester vorzubereiten und mit den nötigen Informationen zu versorgen. Dabei erhielten wir nicht nur organisatorische Informationen zur Universität und den Vorlesungen, sondern uns wurde auch erklärt, was wir bei unserem Leben in Chile in den nächsten Monaten beachten müssen und welche Unterschiede zu unseren Heimatländern uns erwarten werden. Dabei haben Sie uns nicht nur bezüglich der außergewöhnlichen Gepflogenheiten der Chilenen sensibilisiert, sondern auch besonders auf bestimmte Situationen zu unserer eigenen Sicherheit vorbereitet. Da Diebstähle in Chile nicht zu unterschätzen sind war dies ebenfalls ein wichtiges Thema. Allerdings möchte ich hierzu erwähnen, dass Chile als sehr europäisches Land gilt und bei einer gewissen Grundvorsicht nichts Schlimmes zu befürchten ist. Am zweiten Einführungstag wurden wir noch von Studenten der Universidad de Chile über den Campus geführt und anschließend haben alle Studenten gemeinsam den Abend zum Kennenlernen verbracht. Am 07. März 2019 haben für mich die offiziellen Vorlesungen begonnen. In den nächsten zwei Wochen habe ich die Möglichkeit, mir alle Vorlesungen anzuschauen und meinen Stundenplan entsprechend zu erstellen. Die Vorlesungen werde ich ausschließlich auf Englisch belegen. Ich bin gespannt was für interessante Inhalte auf mich warten. Ich halte euch auf dem Laufenden und sende viele Grüße nach Deutschland 😊

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Chile Teil 1 – Mein Start ins Auslandssemester

Mein Start ins Auslandssemester in Chile: Eine Anreise mit Umwegen

Actemium hatte mir eine einmalige Möglichkeit gegeben; ich darf ein Semester im Ausland absolvieren. Endlich ist es soweit. Von März 2019 bis Juli 2019 werde ich also in Chile studieren. Am 13. Februar sollte mein Flug von Nürnberg aus zuerst nach Paris und anschließend nach Santiago de Chile weitergehen. So war es zumindest geplant… Nach einer Wartezeit von ca. einer Stunde im Flugzeug auf dem Startfeld wurde von der Crew des Flugzeugs entschieden, dass aufgrund technischer Probleme dieser Flug nicht gestartet werden kann. Schon bei der ersten Hürde der langen Anreise gab es Probleme. Damit habe ich natürlich auch meinen Anschlussflug verpasst, aber: Safety first! Die Fluggesellschaft kümmerte sich schnell um einen Ersatzflug und so konnte ich am nächsten Morgen meine Reise nach Chile antreten. Diesmal sollte es aber über den Flughafen von Amsterdam und Buenos Aires gehen und das auch noch mit 13 Stunden Aufenthalt in Amsterdam. Genügend Zeit um die Stadt bei einem Stadtbummel oder einer Grachtenfahrt kennenzulernen. Die berühmten holländischen Pommes habe ich natürlich auch mal probiert. 😉 Letzten Endes bin ich nach über 35 Stunden Reise in meiner Unterkunft in Santiago de Chile angekommen. Eine Anreise, die nicht ganz reibungslos abgelaufen ist, die sich aber dennoch voll und ganz gelohnt hat.

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Bonjour Kourou – Teil II

Bonjour Kourou – Teil 2

Ein Einblick in den Weltraumbahnhof

Um einen Einblick in die Raumfahrt zu bekommen, durfte ich den Weltraumbahnhof besuchen. Unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen habe ich mit einer Reisegruppe bestimmte Areale des Geländes betreten können. Zu Beginn wurde uns das Kontrollzentrum gezeigt, aus dem der Start der Raketen erfolgt und geleitet wird. Nach einem Demonstrationsvideo eines Raketenstarts erläuterte der Guide die einzelnen Bestandteile sowie den Aufbau einer Rakete. Nach einer Busrundfahrt über einen Teil des Raumfahrtgeländes durften wir jeweils bei den Abschussrampen der russischen Rakete namens Soyuz und der europäischen Ariane 5 aussteigen und die Startplätze aus nächster Nähe betrachten. Die Ariane 5 zählt bis dato zur größten Rakete, die auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou startet. Leider wurde der Starttermin verlegt, sodass ich keinen Start live miterleben kann. Als Abschluss der Führung wurde ein Video über den Bau der Raketen vor Ort gezeigt.

 

Wieder zurück im Betrieb

Gemeinsam mit einem Kollegen durfte ich die Baustelle der neuen Ariane 6 Rakete besuchen, deren Erstflug im Jahre 2020 stattfinden soll. Cegelec Space wickelt in diesem Projekt einen Auftrag für den Bau der Abschussrampe ab. Der Projektleiter vor Ort erklärte mir die einzelnen Abläufe sowie die Bestandteile der Abschussrampen und führte mich über die Baustelle. Ziemlich „abgespaced“, in welchen Bereichen und Branchen Actemium arbeitet 😊

 

Neben meiner eigentlichen Aufgabe, der Neuorganisation des Archivs, war ich auch für andere Abteilungen tätig. So habe ich u.a. das ansässige Sekretariat mit organisatorischen Aufgaben oder den Cegelec Space Leiter vor Ort mit Anliegen zu den hier anstehenden Personalwahlen unterstützt.

Während meines einmonatigen Aufenthalts bei unseren Kollegen in Kourou konnte ich die Neuorganisation des Archives gut vorantreiben.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine schöne, interessante und erfolgreiche Zeit in Kourou hatte. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr angenehm und es herrscht eine kollegiale Stimmung vor Ort. Ich freue mich, dass ich das Projekt erfolgreich in die Wege leiten konnte und Einblick in eine ganz besondere Branche von Actemium erhalten habe.

 

Dennis

 

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