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Bachelorarbeit, Duales Studium, Unkategorisiert, Unsere Beiträge

Das Ende meines dualen Studiums

Nun ist es soweit – ich habe mein duales Studium bei Actemium beendet. Diesen Beitrag möchte ich nutzen, um meine Studenten-Zeit bei Actemium zu reflektieren und euch über meine Bachelorarbeit sowie das dazugehörige Kolloquium zu erzählen. 😊

Mein duales Studium hat in der Abteilung Einkauf gestartet. Wenn ich an meine erste Abteilung denke, verbinde ich das mit Spaß und Herausforderungen. Die Aufgaben dort haben öfter mal Überwindung gekostet, wodurch der anschließende Lerneffekt jedoch umso größer war.

Während meines Studiums habe ich auch Einblicke in die Akademie, die Finanzbuchhaltung, die Entgeltabrechnung sowie in den Bereich Finanzen und Controlling erhalten. In der Akademie habe ich größtenteils organisatorische Aufgaben übernommen wie zum Beispiel Schulungsunterlagen vorbereiten, Anmeldungen zu Schulungen vornehmen und Catering organisieren. In der Finanzbuchhaltung war ich im Bereich der Kreditorenbuchhaltung und Anlagenbuchhaltung tätig. Dazugehörige Aufgaben waren zum Beispiel Rechnungen buchen und anfordern, Kreditoren im System anlegen und erweitern sowie Anlagen anlegen und buchen. Danach war ich in der Entgeltabrechnung. Dort habe ich Bescheinigungen beantragt, neue Mitarbeiter im System erfasst und Krankmeldungen bearbeitet.

Ich war am Häufigsten im Bereich Controlling und Finanzen eingesetzt. Dort hat mir immer die Vielfältigkeit und die Selbstständigkeit gefallen. Dort habe ich die Verbindung der einzelnen Abteilungen zu verstehen gelernt sowie ein Verständnis für das System der Firma entwickelt. Es war mein Lieblingsbereich und schlussendlich auch die Abteilung, in der ich nach meinem Studium arbeiten werde.

Neben diesen Abteilungen war ich für zwei Monate in Penzberg eingeteilt. Dort habe ich neben dem kaufmännischen Bereich auch den gewerblichen Bereich kennengelernt. Ich habe Baustellen und die dazugehörigen Anlagen besucht. So konnte ich verstehen, was hinter den Projekten steckt, die ich sonst nur kaufmännisch bearbeite.

Insgesamt war meine Zeit bei Actemium sehr abwechslungsreich. Ich habe viel gelernt und wurde immer freundlich aufgenommen. Erklärungen zu Themen sind nie zu kurz geraten. 😊

Nun noch ein paar Worte zu meiner Bachelorarbeit und dem Kolloquium.  Meine Bachelorarbeit habe ich bereits in der Praxisphase des 5. Semesters geschrieben. Wir konnten unsere Bachelorarbeit ab Mitte Dezember 2019 anmelden. Circa 6 Wochen vor der Anmeldung habe ich mir eine betreuende Dozentin gesucht. Mit ihr habe ich mein Thema abgestimmt und die Grobgliederung besprochen. Die Bearbeitungszeit betrug acht Wochen. Zu Beginn habe ich eine Literaturrecherche gemacht. Eine breite Literaturbasis ist in einer wissenschaftlichen Arbeit ein bedeutsamer Faktor. Außerdem habe ich neben Actemium weitere Firmen angefragt, die ich zu meinem Thema interviewen kann, sodass der Praxisbezug geschaffen wird. Dadurch konnten die Umsetzungsmöglichkeiten in die Praxis von Experten geprüft werden. Nach der Anfertigung habe ich mir noch circa 10 Tage Zeit für das Korrekturlesen, Drucken und Binden der Arbeit genommen. Als ich dann endlich meine Arbeit in den Händen hielt, war die Erleichterung sehr groß.

Ich habe bereits nach zwei Wochen den Bescheid bekommen, dass die Bachelorarbeit bestanden wurde und konnte mit meiner Dozentin einen Termin für das Kolloquium vereinbaren. Der Termin war zu Beginn des 6. Semesters.  Ich musste einen fünfminütigen freien Vortrag vorbereiten, in dem ich meine Vorgehensweise, das Ziel, die Kernpunkte und das Ergebnis der Arbeit erklären sollte. Die Prüfer waren sehr freundlich und haben versucht eine lockere Atmosphäre zu schaffen. Dadurch hat sich meine Nervosität schnell gelegt. Nach meinem Vortrag musste ich meine Bachelorarbeit verteidigen – das bedeutet, dass Fragen zur Arbeit gestellt wurden, die einen typischerweise verunsichern sollen, so dass die Prüfer merken, ob die Person hinter der Aussage seiner Bachelorarbeit steht. Danach musste ich den Raum verlassen, sodass die Prüfer sich beraten konnten. Anschließend habe ich meine Note erhalten. Das Ende des Kolloquiums hat dieses Kapitel meines Studiums beendet.

Nachdem ich beide Abschlussprüfungen beendet hatte, habe ich gemerkt, dass es keinen Grund für Zweifel und Ängste gab. Es ist normal, dass in dieser Zeit viel Stress und Druck herrscht. Jedoch sollten wir immer bedenken, dass die Prüfer auch nur Menschen sind und uns eigentlich nichts Böses wollen 😉

Da mein Studium nun beendet ist, wird dies mein letzter Beitrag sein. Ich verabschiede mich vom Azubi-Blog und bedanke mich für die schöne Zeit!

Laura

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Auszubildende, Duales Studium, Unkategorisiert, Unsere Beiträge

Homeschooling in Zeiten von Corona

In diesem Jahr ist vor allem die Corona-Krise sehr präsent. Nicht nur in den Betrieben hinterlässt sie ihre Spuren, sondern auch für uns Auszubildende und Duale Studenten hat sie Auswirkungen auf unsere Ausbildung. So machten die bundesweiten Einschränkungen auch nicht vor dem Schul- und Universitätssystemen halt. Präsenzveranstaltungen waren nicht mehr möglich, so dass alle Inhalte über Online-Veranstaltungen vermittelt werden sollten.

Um euch zu zeigen, wie wir mit den Veränderungen unserer Ausbildung aufgrund der Corona-Pandemie umgegangen sind, haben wir unseren Azubis und Duale Studenten folgende Fragen gestellt:

1. Wie hat Homeschooling bei dir stattgefunden?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Unsere Hochschule hat uns das Lernmaterial im Online-Campus zur Verfügung gestellt. So konnten wir uns den Stoff selbst aneignen. Wir hatten nur zweimal eine Online Vorlesung. In einer wurden unsere Fragen zum Stattfinden der Prüfungen beantwortet. In der anderen Stunde hatten wir Prüfungsvorbereitung für ein Modul.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Wir haben von der Berufsakademie einen Stundenplan mit allen geplanten Modulen für Juni und Juli bekommen und müssen „live“ über das Programm Adobe Connect an den Veranstaltungen von zu Hause aus teilnehmen.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Ich habe zweimal die Woche Präsenzunterricht, einmal die Woche eine Video-Konferenz und sonst selbst organisiertes Lernen durch Moodle.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Mein Homeschooling wurde mit regelmäßigem E-Mail Kontakt und dem objektorientiertem Kursmanagementsystem „Moodle“ organisiert und durchgeführt.

2. Welche Vorteile/Nachteile gab es dadurch für dich?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Vorteile: 

– selbst organisiertes Lernen

– kürzerer Fahrtweg

– Auseinandersetzen mit aktuellen Themen

Nachteile: 

– Mehraufwand durch Hausarbeiten

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Da ich immer 45 Minuten für einen Weg mit dem Auto zu der Berufsakademie brauche, war diese Zeitersparnis wohl der größte Vorteil für mich persönlich. Mir fällt es außerdem leichter nach der Online-Vorlesung noch etwas länger am Schreibtisch zu bleiben und zu Lernen, als erst nach Hause zu fahren und mich dann zum Lernen zu motivieren. Trotzdem erfordert das Ganze ein hohes Maß an Selbstdisziplin, was nicht immer so leicht ist.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Vorteil: 

– Kein langer Fahrtweg. Man spart sehr viel Zeit

Nachteil:

–  man muss sich alles selbst beibringen und diszipliniert sein

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass der direkte menschliche Kontakt für Gruppenarbeiten und zum Lernen effektiver ist, als über digitale Abwicklungen.

Das Arbeiten und Lernen im Homeoffice hat mich allerdings in meinen Selbstmanagement geschult.

3. Konnten Prüfunen stattfinden? Wenn ja, wie?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Unsere Prüfungen haben stattgefunden, jedoch nicht in Präsenzform. Wir mussten statt drei Klausuren zwei Hausarbeiten schreiben und ein zusätzliches Video zur Präsentation der Hausarbeit drehen. Die dritte Klausur wurde in eine 15-minütige Videopräsentation umgewandelt.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Da wir nur wenige Studenten an der BA sind, ist es möglich alle Prüfungsleistungen in Präsenz durchzuführen. Selbstverständlich wurden hier alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Bei uns haben keine Klassenarbeiten stattgefunden.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Nein.

4. Wie hat Actemium dich beim Homeschooling unterstützt?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
Michelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Als meine Betriebsphase angefangen hat, durfte ich trotz dessen noch Zeit nutzen, um die Hausarbeiten und Videos abzuwickeln.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Bei Fragen kann ich mich immer melden und der Arbeitslaptop ist für Präsentationen sehr hilfreich.

Michelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Mir wurde jede Woche mein Unterrichtsmaterial ausgedruckt zugesendet und unser Laptop von der Arbeit war auch sehr vorteilhaft. Wenn ich Fragen habe kann ich mich jederzeit melden.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Actemium hat mich mit der Freistellung an den Schultagen unterstützt.
An diesen Tagen im Homeschooling konnte ich die Aufträge der Lehrer, pro entfallenden Schultag, bearbeiten.

5. Wie kamst du mit dem Homeschooling zurecht (technisch/persönlich/organisatorisch)?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Ich bin technisch, persönlich sowie organisatorisch gut zurecht gekommen. Technisch war es kein Problem, da ich den Firmenlaptop zu Hause habe und an den Online-Vorlesungen leicht teilnehmen konnte. Ich habe mir persönlich eine Frist gesetzt bis wann ich die Hausarbeiten und Videos beendet haben möchte. Da es mein letztes Semester ist, war ich sehr zielstrebig und diszipliniert, sodass ich die Uni-Phase beenden kann und nochmal die bestmöglichen Ergebnisse erziele.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Ich selber habe es (bis jetzt) ganz gut geschafft mich zu motivieren. Zu Beginn hatte ich viele technische Probleme und bin oft aus den Vorlesungen „rausgeflogen“, das ist mit der Zeit aber deutlich besser geworden (toi, toi, toi). Dann ist es natürlich immer wichtig viel mit seinen Kommilitonen zu kommunizieren, was wir nach einem holprigen Start auch ganz gut hinbekommen haben. In der kommenden Klausurenphase ändert sich kaum was für mich, da wir auch vor der Pandemie vor den Klausuren immer freie Tage zum Lernen hatten und ich dann zu Hause mich auf die Prüfungen vorbereitet habe.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Sehr gut, man darf nur keinen Durchhänger haben. Ich habe mir einen Plan erstellt wann ich was erledigen möchte und mich daran gehalten.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Organisatorisch kam ich mit dem Homeschooling aufgrund der geregelten Schulaufträge, Fristen und der benötigten Zeit sehr gut zurecht.
Technisch war es ebenfalls möglich gut zu arbeiten, aufgrund der gestellten Schulbücher und dem Schriftverkehr über einen Laptop (Zuhause oder im Betrieb).

6. Was konntest du aus dem Homeschooling lernen?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Aus der Zeit im Homeschooling konnte ich lernen, dass es wichtig ist sich eigene Ziele zu setzen und sich einen eigenen Zeitplan zu erstellen.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Organisation und Durchhaltevermögen ist alles. Sich immer wieder neu zu motivieren, auch wenn es manchmal langweilig zu Hause wird. Und ich habe gelernt, dass sehr viel Online möglich ist und fast alle Inhalte problemlos vermittelt werden können.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Mit Erstellung eines Plans ist es einfacher durchzuhalten.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Im Homeschooling konnte ich durch die Selbstorganisation am Leitfaden, der Aufträge und Fristen mein Selbstmanagement schulen und meine Motivation für das Thema Selbstdisziplin stieg an.

Schaut man sich nun die Antworten unserer Azubis und Dualen Studenten an so stellt man gleich eine gewissen Ähnlichkeit der Wahrnehmung jedes Einzelnen fest.

Zusammengefasst hat die Corona-Pandemie mit Sicherheit allen ermöglicht, ihren Tagesablauf etwas flexibler zu gestalten. Natürlich war dabei auch ein hohes Maß an organisatorischer Fähigkeit und Selbstdisziplin gefragt. Allerdings war dies aufgrund der tollen Unterstützung von Actemium und der Bereitschaft unserer Azubis kein Problem. Wir haben die Situation gemeistert!

Fakt ist, dass dieser Zustand natürlich nicht für immer bleibt und auch wir hoffen, dass sich die Situation bald wieder verbessert. Im Zuge dessen, möchten wir allen weiterhin viel Erfolg in dieser schwierigen Zeit wünschen. Vielleicht sind unsere Erfahrungen und unsere Tipps für den ein oder anderen hilfreich. Gebt uns gerne ein Feedback dazu.

Euer Redaktionsteam 

Laura, Greta, Michelle und Annabell

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Bachelorarbeit, Duales Studium, Unsere Beiträge

Das Ende des Studiums – Meine Bachelorarbeit und die mündliche Abschlussprüfung

Bachelorarbeit

Die wissenschaftliche Bachelorarbeit wurde in meinem Fall gegen Ende des 6. Semesters geschrieben und beinhaltet einen theoretischen sowie einen praktischen Teil. Da die Bachelorarbeit im Ausbildungsbetrieb geschrieben wird, bezieht sich der praktische Part auf das Unternehmen und eine damit verbundene Problemstellung. Nach der gemeinsamen Themensuche mit dem Betrieb, durfte ich meine Bachelorarbeit in der Abteilung Projektmanagement ausarbeiten. Mein Thema lautete „Durchführung einer Projektanalyse in Bezug auf ein ausländisches Bauprojekt der Actemium Controlmatic GmbH mit Ableitung von Handlungsempfehlungen“.

Nach ausreichend Literaturrecherche habe ich mich anschließend mit dem praktischen Part auseinandergesetzt. Hierzu habe ich an dem Projekt beteiligte Mitarbeiter befragt und hatte Zugriff auf den Baustellenserver, sowie auf weitere wichtige Dokumente für meine Ausarbeitung.

Besonders spannend an meiner Bachelorarbeit war die genaue Analyse eines ausgewählten Projekts. Der Aufbau, die finanziellen Aspekte sowie die entstandenen Probleme konnte ich ausgiebig ausarbeiten und beleuchten. Die Bearbeitungszeit verging natürlich wie im Flug und ich war stolz, als ich endlich meine fertig ausgearbeitete Abschlussarbeit in den Händen halten konnte.

Mündliche Abschlussprüfung

Die mündliche Abschlussprüfung fand einige Woche nach der Abgabe der Bachelorarbeiten statt und umfasste eine Prüfzeit von 30 Minuten. Die Prüfung war so aufgebaut, dass zunächst die Bachelorarbeit ohne Hilfsmittel innerhalb von 5 Minuten präsentiert werden muss. Diese muss so aufgebaut sein, dass ein externer Dritter, der die Arbeit nicht gelesen hat, versteht, welche Problemstellung wie behandelt und anschließend gelöst wurde. Anschließend wurden Fragen zur Arbeit gestellt, welche beantwortet werden mussten. Diese Prozedur nennt sich auch „Rechtfertigung der Bachelorarbeit“. Nach der Rechtfertigung wurden noch rund 20 Minuten Fragen zu den gewählten Vertiefungsfächern gestellt. Mein Prüfgremium bestand aus 4 externen Prüfern von anderen Firmen und einem Dozenten der dualen Hochschule.

Nach der eigentlichen Prüfung zog sich das Gremium zur Beratung zurück, um dem Prüfling im Anschluss die Note bekannt zu geben. Nach der Gratulation zum positiven Prüfungsergebnis durch den betreuenden Dozenten ist das Studium nun endgültig bestanden und abgeschlossen.

Mit diesem letzten Beitrag verabschiede ich mich auch vom Azubi-Blog und bedanke mich, dass ich Teil dieses Projektes sein durfte. 😊

Euer Dennis

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Chile Teil 4 – Abschluss einer ganz besonderen Erfahrung

Gegen Ende des Semesters standen dann unsere Abschlussprüfungen an. Zu Beginn des Semesters, waren wir alle noch aufgeregt wie die Abschlussprüfungen in Chile denn aussehen werden. Als wir allerdings das Studien- und Universitätssystem von Chile verstanden haben, konnten wir feststellen, dass die Abschlussprüfung nur einen Teil unserer Gesamtnote ausmacht. Während in Deutschland die Note für einen Kurs zumeist vollständig von der ersten und einzigen Prüfung am Ende des Semesters abhängt, wird dies hingegen in Chile auf einzelne Teilprüfungen im Verlauf des Semesters aufgeteilt. In Chile bewertet man die Abschlussprüfungen nur mit einem Teil von ca. 30% in Bezug auf die Gesamtnote. Hat man nun während des Semesters schon für entsprechend gute Leistungen gesorgt, so wird dadurch der persönliche Leistungs- und Erwartungsdruck für das Ende des Semesters gemindert.

Nach unseren Prüfungen war der Zeitpunkt gekommen, den ich und meine Kommilitonen so lange gefürchtet hatten. Ein halbes Jahr Auslandsaufenthalt neigt sich dem Ende. Nachdem wir alle unsere Prüfungen abgelegt und erfolgreich abgeschlossen hatten, hieß es Abschied nehmen. Für die Einen bedeutete dies, direkt wieder die Heimreise anzutreten. Andere hingegen konnten sich noch auf eine paar schöne Tage in Südamerika freuen.

Auch ich habe die Chance genutzt, um mir nach meinen Prüfungen ein paar Tage frei zu nehmen. Also habe ich mich auf den Weg gemacht und habe mir die an Chile angrenzenden Länder Bolivien und Peru mal genauer angeschaut. Mit einer Reise durch Südamerika wollte ich mein bislang perfektes Auslandssemester entsprechend abschließen, was mir auch voll und ganz gelungen ist.

Ich habe im meinem Auslandssemester unersetzbare Erfahrungen gemacht, viele interessante neue Menschen kennengelernt, atemberaubende Landschaften besucht und schließe nun dieses Kapitel mit absoluter Dankbarkeit ab.

Muchas gracias por todo Chile!

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Chile Teil 3 – Die vielen Möglichkeiten während eines Auslandssemesters in Chile

Mittlerweile ist es einige Wochen her, dass ich in Chile angekommen bin. Nach dieser Zeit habe ich viele Möglichkeiten gehabt, mich gut einzuleben, an das neue Umfeld zu gewöhnen oder Chile in seinen vielen Facetten zu erleben. Letzteres wird den internationalen Studenten durch zahlreiche Freizeitangebote ermöglicht. Entweder man tritt eine Reise mit einer unabhängigen Organisation für Studenten an oder man entscheidet sich für eine der universitätsinternen Studentengruppen. An Angeboten fehlt es jedenfalls nicht 😉  

Auch ich habe bisher einige dieser Angebote genutzt um Santiago und das Umland zu erkunden. Eine dieser Reisen ging in den Nationalpark Radal Siete Tazas. Dieser Park ist für seine vielen außergewöhnlichen Wasserfälle  und besonders, die sieben direkt aufeinanderfolgenden Wasserfälle, welche dem Park seinen Namen geben, bekannt. Schon bei der Anreise wurde wieder die Vielfalt Chiles deutlich, die sich durch die Veränderung der Vegetation auszeichnet.

Nach einer kurzen drei-stündigen Anreise – ja für Deutschland wäre das nicht gerade kurz, aber für Chile ist es das – mussten wir die letzten 25 Kilometer auf einer Straße überwinden, wie ich es zuvor nur aus Filmen kannte. Es ging mit dem Bus mitten durch Sträucher und über Schotterwege. Die Schlaglöcher auf dieser Strecke brachten den Bus derart ins Schaukeln, dass man jedes Mal fast dachte, dass wir gleich samt dem Bus umkippen werden. Das ist aber natürlich nicht passiert 😉

Am Reiseziel angekommen wartete eine atemberaubende Landschaft auf uns, in der wir traumhafte Bilder von glasklaren Flüssen und malerischen Bergen machen konnten. Das Highlight des Tages war definitiv das Schwimmen in einem Ausläufer eines riesigen Wasserfalls. Das Wasser war so kalt, dass es unmöglich schien, länger als ein paar Minuten drinnen zu bleiben. Ich dachte mir: „Challenge accepted“. Es war eine Herausforderung, die ich für diese Erfahrung gerne angenommen habe.

Ich bin gespannt, welche tollen Erlebnisse ich in meiner weiteren Zeit in Chile noch machen kann.

Selbstverständlich werde ich euch davon berichten. Also immer schön den AzubiBlog verfolgen 😉

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Chile Teil 2 – Mein Start ins Auslandssemester

Neues Semester, neue Universität, neue Kommilitonen , neue Professoren, alles neu…

Am 05. März 2019 begann das neue Semester an der Universidad de Chile. Die ersten zwei Tage dienten dazu alle internationalen Studenten auf das kommende Semester vorzubereiten und mit den nötigen Informationen zu versorgen. Dabei erhielten wir nicht nur organisatorische Informationen zur Universität und den Vorlesungen, sondern uns wurde auch erklärt, was wir bei unserem Leben in Chile in den nächsten Monaten beachten müssen und welche Unterschiede zu unseren Heimatländern uns erwarten werden. Dabei haben Sie uns nicht nur bezüglich der außergewöhnlichen Gepflogenheiten der Chilenen sensibilisiert, sondern auch besonders auf bestimmte Situationen zu unserer eigenen Sicherheit vorbereitet. Da Diebstähle in Chile nicht zu unterschätzen sind war dies ebenfalls ein wichtiges Thema. Allerdings möchte ich hierzu erwähnen, dass Chile als sehr europäisches Land gilt und bei einer gewissen Grundvorsicht nichts Schlimmes zu befürchten ist. Am zweiten Einführungstag wurden wir noch von Studenten der Universidad de Chile über den Campus geführt und anschließend haben alle Studenten gemeinsam den Abend zum Kennenlernen verbracht. Am 07. März 2019 haben für mich die offiziellen Vorlesungen begonnen. In den nächsten zwei Wochen habe ich die Möglichkeit, mir alle Vorlesungen anzuschauen und meinen Stundenplan entsprechend zu erstellen. Die Vorlesungen werde ich ausschließlich auf Englisch belegen. Ich bin gespannt was für interessante Inhalte auf mich warten. Ich halte euch auf dem Laufenden und sende viele Grüße nach Deutschland 😊

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Chile Teil 1 – Mein Start ins Auslandssemester

Mein Start ins Auslandssemester in Chile: Eine Anreise mit Umwegen

Actemium hatte mir eine einmalige Möglichkeit gegeben; ich darf ein Semester im Ausland absolvieren. Endlich ist es soweit. Von März 2019 bis Juli 2019 werde ich also in Chile studieren. Am 13. Februar sollte mein Flug von Nürnberg aus zuerst nach Paris und anschließend nach Santiago de Chile weitergehen. So war es zumindest geplant… Nach einer Wartezeit von ca. einer Stunde im Flugzeug auf dem Startfeld wurde von der Crew des Flugzeugs entschieden, dass aufgrund technischer Probleme dieser Flug nicht gestartet werden kann. Schon bei der ersten Hürde der langen Anreise gab es Probleme. Damit habe ich natürlich auch meinen Anschlussflug verpasst, aber: Safety first! Die Fluggesellschaft kümmerte sich schnell um einen Ersatzflug und so konnte ich am nächsten Morgen meine Reise nach Chile antreten. Diesmal sollte es aber über den Flughafen von Amsterdam und Buenos Aires gehen und das auch noch mit 13 Stunden Aufenthalt in Amsterdam. Genügend Zeit um die Stadt bei einem Stadtbummel oder einer Grachtenfahrt kennenzulernen. Die berühmten holländischen Pommes habe ich natürlich auch mal probiert. 😉 Letzten Endes bin ich nach über 35 Stunden Reise in meiner Unterkunft in Santiago de Chile angekommen. Eine Anreise, die nicht ganz reibungslos abgelaufen ist, die sich aber dennoch voll und ganz gelohnt hat.

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Bonjour Kourou – Teil II

Bonjour Kourou – Teil 2

Ein Einblick in den Weltraumbahnhof

Um einen Einblick in die Raumfahrt zu bekommen, durfte ich den Weltraumbahnhof besuchen. Unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen habe ich mit einer Reisegruppe bestimmte Areale des Geländes betreten können. Zu Beginn wurde uns das Kontrollzentrum gezeigt, aus dem der Start der Raketen erfolgt und geleitet wird. Nach einem Demonstrationsvideo eines Raketenstarts erläuterte der Guide die einzelnen Bestandteile sowie den Aufbau einer Rakete. Nach einer Busrundfahrt über einen Teil des Raumfahrtgeländes durften wir jeweils bei den Abschussrampen der russischen Rakete namens Soyuz und der europäischen Ariane 5 aussteigen und die Startplätze aus nächster Nähe betrachten. Die Ariane 5 zählt bis dato zur größten Rakete, die auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou startet. Leider wurde der Starttermin verlegt, sodass ich keinen Start live miterleben kann. Als Abschluss der Führung wurde ein Video über den Bau der Raketen vor Ort gezeigt.

 

Wieder zurück im Betrieb

Gemeinsam mit einem Kollegen durfte ich die Baustelle der neuen Ariane 6 Rakete besuchen, deren Erstflug im Jahre 2020 stattfinden soll. Cegelec Space wickelt in diesem Projekt einen Auftrag für den Bau der Abschussrampe ab. Der Projektleiter vor Ort erklärte mir die einzelnen Abläufe sowie die Bestandteile der Abschussrampen und führte mich über die Baustelle. Ziemlich „abgespaced“, in welchen Bereichen und Branchen Actemium arbeitet 😊

 

Neben meiner eigentlichen Aufgabe, der Neuorganisation des Archivs, war ich auch für andere Abteilungen tätig. So habe ich u.a. das ansässige Sekretariat mit organisatorischen Aufgaben oder den Cegelec Space Leiter vor Ort mit Anliegen zu den hier anstehenden Personalwahlen unterstützt.

Während meines einmonatigen Aufenthalts bei unseren Kollegen in Kourou konnte ich die Neuorganisation des Archives gut vorantreiben.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine schöne, interessante und erfolgreiche Zeit in Kourou hatte. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr angenehm und es herrscht eine kollegiale Stimmung vor Ort. Ich freue mich, dass ich das Projekt erfolgreich in die Wege leiten konnte und Einblick in eine ganz besondere Branche von Actemium erhalten habe.

 

Dennis

 

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Bonjour Kourou – Teil I

Im Rahmen meines dualen Studiums im Bereich Betriebswirtschaftslehre darf ich im Januar 2019 für einen Monat das Projektteam in Kourou (franz. Guayana) unterstützen. Kourou ist bekannt für den europäischen Weltraumbahnhof. Dort wickelt Cegelec Space, ein Teil der Marke Actemium, Bau- und Dienstleistungsprojekte ab.

Am 03.01.2019 war es dann endlich soweit. Ich flog von Frankfurt a.M. nach Paris Charles-de-Gaulle. Da die Direktflüge nach Cayenne, Hauptstadt von franz. Guayana, vom Flughafen Paris Orly stattfinden, musste ich ca. eine Stunde mit einem Bustransfer zum Flughafen Paris Orly. Dort angekommen, checkte ich in einem Flughafenhotel ein und verbrachte die Nacht dort. Am Nächsten Morgen wartete ein 9 Stunden Flug nach Cayenne auf mich. Dort angekommen wurde ich mit einem Shuttlebus in meine Unterkunft gebracht. Meine Kollegen haben eine Wohnung in der Nähe meiner Arbeitsstelle für mich organisiert. Bei angenehmen 27 Grad machte ich mich montags auf zu meinem ersten Arbeitstag. Die Kollegen haben mich sehr nett empfangen und Ich fühlte mich direkt aufgehoben.

Für den einmonatigen Einsatz in Kourou wurde mir ein eigenes Projekt zugeteilt. Hierbei geht es um die Neuorganisation eines Archivs der Cegelec Space. Da die Schränke veraltet sind und die Anordnung der Regale effektiver genutzt werden könnten, soll das Archiv neu aufgebaut werden. Hierzu zählen die Neuplanung der Anordnung der Regale und Schränke, das Selektieren von wichtigen und unwichtigeren Akten, die vernichtet werden können in Kooperation mit den jeweiligen Abteilungen, die Lieferantensuche, sowie die Bestellungen neuer Schränke und Regale.

Ich bin sehr gespannt auf meine Zeit in Kourou.

Vielleicht darf ich mich über einen Besuch auf dem Weltraumbahnhof freuen. Aber dazu mehr in meinem nächsten Blogbeitrag. 😉

 

Dennis

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Mein erstes Semester an der Hochschule Mainz

Im Studiengang B.SC. Wirtschaftsinformatik in Teilzeit (Vorlesungen Donnerstag 13:30 – 20:15 Uhr und Samstag 08:15 – 15:15 Uhr) gehören folgende Vorlesungen im ersten Semester zum Programm:

  • Programmieren 1:Hier müssen insgesamt 4 Aufgaben über das Semester verteilt abgegeben werden. Diese werden benotet und ergeben zusammen mit einer 60-minütigen Klausur die Endnote. Durch das Lösen der Abgabeaufgaben wurde man sehr gut auf die Aufgaben in der Klausur vorbereitet. Es werden die Grundlagen der Programmierung in JAVA vermittelt.
  • Grundlagen Wirtschaftsinformatik: Am Ende musste eine 90-minütige Klausur geschrieben werden. Zur Vorbereitung standen uns hier die Klausuren der letzten Semester zur Verfügung. Bei dieser Vorlesung werden viele Themen angeschnitten, die man im Laufe des Studiums noch in anderen Vorlesungen vertieft. Unter anderem SQL und Prozessmanagement.
  • Mathematik: Auch hier gab es eine 90-minütige Klausur. Es werden viele Themen aus der Oberstufe, wie Kurven Diskussion und Integralrechnung wiederholt. Zudem gibt es ausreichend Übungsaufgaben um die Themen zu verinnerlichen.
  • Einführung in die BWL: Die Vorlesung wurde vor allem durch die Diskussion zu aktuellen Beispielen interessant. Die Prüfungsleistung bestand auch hier aus einer 90-Minütigen Klausur. Die Grundbegriffe der BWL werden anhand der Porterschen Wertschöpfungskette (Haupt- und Nebenfunktionen in einem Unternehmen) vermittelt. Außerdem gibt es ein paar kleine mathematische Formeln und ein softwarebasiertes Planspiel.
  • Methodik/Systematik/ Präsentation: Hier musste in Gruppenarbeit ein Fachartikel geschrieben und eine Präsentation gehalten werden. Diese Vorlesung sollte uns auf die kommenden Semester vorbereiten. Dazu wurde vermittelt wie man Quellen für Hausarbeiten erschließt, Konflikte in Teams vermeidet, Präsentationen hält und vieles mehr.

Alles in allem war das Semester gut strukturiert. Die Klausuren waren nicht gebündelt, sondern zwischen Ende November bis Ende Januar verteilt. Das half, sich auf ein Thema zu fokussieren. Mit den zur Verfügung gestellten Unterlagen konnte man sich sehr gut auf die Prüfungen vorbereiten.

Durch die Gruppenstärke von ca. 45 Studenten, gab es ein sehr angenehmes Klima in den Vorlesungen und beim Lernen.

Sehr zeitaufwendig war die Gruppenarbeit für Methodik/Systematik/Präsentation. Hier war es schwer Termine zu finden, an denen möglichst alle Studenten Zeit hatten. Und die Koordination der Aufgaben zwischen den Gruppenmitgliedern war auch nicht immer leicht, da jeder ein andres Verständnis zu dem Thema hat und der Zeitaufwand für manche Aufgaben durch geeignetes Vorwissen stark variiert. Zusätzlich musste ein gemeinsamer Arbeitsbereich in einer Cloud eingerichtet werden. Hier wurden die verschiedenen Ergebnisse der Gruppe gesammelt und zusammengeführt.

Eine Woche nach dem Ende des ersten Semesters fangen auch schon die Vorlesungen für das zweite Semester an. Die einzige vorlesungsfreie Zeit ist an Weihnachten und im Sommer ab Mitte Juli bis Ende August. Das sollte einem auf jeden Fall bewusst sein, falls man sich für ein Teilzeitstudium entscheidet.

Rückblickend auf das erste Semester kann ich sagen, dass es so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte und ich froh bin, dass ich mich für das Teilzeitstudium entschieden habe.

 

 

Marvin Ostmann

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