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Auszubildende, Duales Studium, Unkategorisiert, Unsere Beiträge

Homeschooling in Zeiten von Corona

In diesem Jahr ist vor allem die Corona-Krise sehr präsent. Nicht nur in den Betrieben hinterlässt sie ihre Spuren, sondern auch für uns Auszubildende und Duale Studenten hat sie Auswirkungen auf unsere Ausbildung. So machten die bundesweiten Einschränkungen auch nicht vor dem Schul- und Universitätssystemen halt. Präsenzveranstaltungen waren nicht mehr möglich, so dass alle Inhalte über Online-Veranstaltungen vermittelt werden sollten.

Um euch zu zeigen, wie wir mit den Veränderungen unserer Ausbildung aufgrund der Corona-Pandemie umgegangen sind, haben wir unseren Azubis und Duale Studenten folgende Fragen gestellt:

1. Wie hat Homeschooling bei dir stattgefunden?

Unsere Hochschule hat uns das Lernmaterial im Online-Campus zur Verfügung gestellt. So konnten wir uns den Stoff selbst aneignen. Wir hatten nur zweimal eine Online Vorlesung. In einer wurden unsere Fragen zum Stattfinden der Prüfungen beantwortet. In der anderen Stunde hatten wir Prüfungsvorbereitung für ein Modul.

Wir haben von der Berufsakademie einen Stundenplan mit allen geplanten Modulen für Juni und Juli bekommen und müssen „live“ über das Programm Adobe Connect an den Veranstaltungen von zu Hause aus teilnehmen.

Ich habe zweimal die Woche Präsenzunterricht, einmal die Woche eine Video-Konferenz und sonst selbst organisiertes Lernen durch Moodle.

Mein Homeschooling wurde mit regelmäßigem E-Mail Kontakt und dem objektorientiertem Kursmanagementsystem „Moodle“ organisiert und durchgeführt.

2. Welche Vorteile/Nachteile gab es dadurch für dich?

Vorteile: 

– selbst organisiertes Lernen

– kürzerer Fahrtweg

– Auseinandersetzen mit aktuellen Themen

Nachteile: 

– Mehraufwand durch Hausarbeiten

Da ich immer 45 Minuten für einen Weg mit dem Auto zu der Berufsakademie brauche, war diese Zeitersparnis wohl der größte Vorteil für mich persönlich. Mir fällt es außerdem leichter nach der Online-Vorlesung noch etwas länger am Schreibtisch zu bleiben und zu Lernen, als erst nach Hause zu fahren und mich dann zum Lernen zu motivieren. Trotzdem erfordert das Ganze ein hohes Maß an Selbstdisziplin, was nicht immer so leicht ist.

Vorteil: 

– Kein langer Fahrtweg. Man spart sehr viel Zeit

Nachteil:

–  man muss sich alles selbst beibringen und diszipliniert sein

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass der direkte menschliche Kontakt für Gruppenarbeiten und zum Lernen effektiver ist, als über digitale Abwicklungen.

Das Arbeiten und Lernen im Homeoffice hat mich allerdings in meinen Selbstmanagement geschult.

3. Konnten Prüfunen stattfinden? Wenn ja, wie?

Unsere Prüfungen haben stattgefunden, jedoch nicht in Präsenzform. Wir mussten statt drei Klausuren zwei Hausarbeiten schreiben und ein zusätzliches Video zur Präsentation der Hausarbeit drehen. Die dritte Klausur wurde in eine 15-minütige Videopräsentation umgewandelt.

Da wir nur wenige Studenten an der BA sind, ist es möglich alle Prüfungsleistungen in Präsenz durchzuführen. Selbstverständlich wurden hier alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Bei uns haben keine Klassenarbeiten stattgefunden.

Nein.

4. Wie hat Actemium dich beim Homeschooling unterstützt?

Als meine Betriebsphase angefangen hat, durfte ich trotz dessen noch Zeit nutzen, um die Hausarbeiten und Videos abzuwickeln.

Bei Fragen kann ich mich immer melden und der Arbeitslaptop ist für Präsentationen sehr hilfreich.

Mir wurde jede Woche mein Unterrichtsmaterial ausgedruckt zugesendet und unser Laptop von der Arbeit war auch sehr vorteilhaft. Wenn ich Fragen habe kann ich mich jederzeit melden.

Actemium hat mich mit der Freistellung an den Schultagen unterstützt.
An diesen Tagen im Homeschooling konnte ich die Aufträge der Lehrer, pro entfallenden Schultag, bearbeiten.

5. Wie kamst du mit dem Homeschooling zurecht (technisch/persönlich/organisatorisch)?

Ich bin technisch, persönlich sowie organisatorisch gut zurecht gekommen. Technisch war es kein Problem, da ich den Firmenlaptop zu Hause habe und an den Online-Vorlesungen leicht teilnehmen konnte. Ich habe mir persönlich eine Frist gesetzt bis wann ich die Hausarbeiten und Videos beendet haben möchte. Da es mein letztes Semester ist, war ich sehr zielstrebig und diszipliniert, sodass ich die Uni-Phase beenden kann und nochmal die bestmöglichen Ergebnisse erziele.

Ich selber habe es (bis jetzt) ganz gut geschafft mich zu motivieren. Zu Beginn hatte ich viele technische Probleme und bin oft aus den Vorlesungen „rausgeflogen“, das ist mit der Zeit aber deutlich besser geworden (toi, toi, toi). Dann ist es natürlich immer wichtig viel mit seinen Kommilitonen zu kommunizieren, was wir nach einem holprigen Start auch ganz gut hinbekommen haben. In der kommenden Klausurenphase ändert sich kaum was für mich, da wir auch vor der Pandemie vor den Klausuren immer freie Tage zum Lernen hatten und ich dann zu Hause mich auf die Prüfungen vorbereitet habe.

Sehr gut, man darf nur keinen Durchhänger haben. Ich habe mir einen Plan erstellt wann ich was erledigen möchte und mich daran gehalten.

Organisatorisch kam ich mit dem Homeschooling aufgrund der geregelten Schulaufträge, Fristen und der benötigten Zeit sehr gut zurecht.
Technisch war es ebenfalls möglich gut zu arbeiten, aufgrund der gestellten Schulbücher und dem Schriftverkehr über einen Laptop (Zuhause oder im Betrieb).

6. Was konntest du aus dem Homeschooling lernen?

Aus der Zeit im Homeschooling konnte ich lernen, dass es wichtig ist sich eigene Ziele zu setzen und sich einen eigenen Zeitplan zu erstellen.

Organisation und Durchhaltevermögen ist alles. Sich immer wieder neu zu motivieren, auch wenn es manchmal langweilig zu Hause wird. Und ich habe gelernt, dass sehr viel Online möglich ist und fast alle Inhalte problemlos vermittelt werden können.

Mit Erstellung eines Plans ist es einfacher durchzuhalten.

Im Homeschooling konnte ich durch die Selbstorganisation am Leitfaden, der Aufträge und Fristen mein Selbstmanagement schulen und meine Motivation für das Thema Selbstdisziplin stieg an.

Schaut man sich nun die Antworten unserer Azubis und Dualen Studenten an so stellt man gleich eine gewissen Ähnlichkeit der Wahrnehmung jedes Einzelnen fest.

Zusammengefasst hat die Corona-Pandemie mit Sicherheit allen ermöglicht, ihren Tagesablauf etwas flexibler zu gestalten. Natürlich war dabei auch ein hohes Maß an organisatorischer Fähigkeit und Selbstdisziplin gefragt. Allerdings war dies aufgrund der tollen Unterstützung von Actemium und der Bereitschaft unserer Azubis kein Problem. Wir haben die Situation gemeistert!

Fakt ist, dass dieser Zustand natürlich nicht für immer bleibt und auch wir hoffen, dass sich die Situation bald wieder verbessert. Im Zuge dessen, möchten wir allen weiterhin viel Erfolg in dieser schwierigen Zeit wünschen. Vielleicht sind unsere Erfahrungen und unsere Tipps für den ein oder anderen hilfreich. Gebt uns gerne ein Feedback dazu.

 

Euer Redaktionsteam 

Laura, Greta, Michelle und Annabell

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Auszubildende, Home Slider, Unsere Beiträge

Mein Einsatz im technischen Büro (Hardware-Konstruktion)

Hi, ich bin Julian, Azubi zum Elektroniker für Betriebstechnik im 3. Ausbildungsjahr und möchte euch hier gerne von meinem Einsatz im technischen Büro der Business Unit Kühne +  Vogel Prozessautomatisierung Antriebstechnik GmbH, welche seit November 2018 zu Actemium gehört, berichten und meine Eindrücke der letzten Wochen im Bereich Hardware-Konstruktion mit euch teilen.  

Nachdem ich meine Abschlussprüfung Teil 1 erfolgreich absolviert hatte, ergab sich Ende des zweiten Lehrjahres die Möglichkeit, Einblicke im technischen Büro unserer Firma zu sammeln. Zielsetzung hierbei war es, die Tätigkeiten der Mitarbeiter kennenzulernen und zu schauen ob eine mögliche Beschäftigung nach meiner Ausbildung für alle Beteiligten vorstellbar und natürlich auch für mich interessant wäre.

Am ersten Tag wurde ich sehr angenehm begrüßt und habe meinen bestens ausgestatteten Arbeitsplatz für die nächsten Wochen zugeteilt bekommen. An dem darauffolgenden Tag hatte ich ein sehr konstruktives Gespräch mit dem Leiter der Elektrokonstruktion und meinem Ausbilder, in diesem tauschten wir unsere Ansichten, Vorstellungen und auch Zielsetzungen der nächsten zwölf Wochen aus. Seit nunmehr fünf Wochen bin ich im ‚TB‘ tätig und unterstütze die Mitarbeiter indem ich ihnen Arbeiten wie zum Beispiel Planänderungen mit EPLAN, Lagerbestandsaufnahmen oder auch die Aufbereitungen neuer Bestellungen von kommenden Aufträgen abnehme. Natürlich schau ich den Kollegen auch ab und zu über die Schulter, um die Abläufe eines neuen Projektes von Anfang der Planung bis hin zur Verwirklichung in der Fertigung besser nachvollziehen zu können.

Über die mir ermöglichte Chance diese Abteilung der Firma kennenlernen zu dürfen bin ich sehr dankbar und blicke positiv auf die noch anstehenden Wochen.

 

Julian

(Auszubildender 3. Lehrjahr Elektroniker für Betriebstechnik bei Kühne+Vogel PA in Roth)

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Auszubildende, Unsere Beiträge

Elektroniker für Betriebstechnik – Azubis im Interview

Enes (19) und Sebastian (20) beide bei der Actemium in Nürnberg eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik.  Für euch haben wir die beiden interviewt – wir wünschen euch viel Spaß beim Durchlesen und beim Eintauchen in die Welt des Ausbildungsberufes „Elektroniker für Betriebstechnik“.

Redaktionsteam:

Wie seid ihr an eure Ausbildungsplätze gekommen?

Enes:

Durch Recherchen im Internet bin ich auf Actemium gekommen.

Sebastian:

Online über eine Jobvermittlungsseite

Redaktionsteam:

Was habt ihr von der Ausbildung erwartet und haben sich eure Wünsche erfüllt?

Enes:

Ich habe erwartet, dass ich fachlich gut ausgebildet werde und Spaß am Beruf habe. Hier wurde ich von meinen Kollegen nicht enttäuscht 😉

Sebastian:

Eine gute und sehr fachliche Ausbildung – das war mir wichtig. Und genau die habe ich bei Actemium bekommen.

Redaktionsteam:

Welche Aufgaben haben euch während der Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die ihr nicht so gerne gemacht habt?

Enes:

Das Anschließen der Schaltschränke beim Kunden, die ich in der Firma gebaut habe, hat bzw. macht mir am meisten Spaß. Es ist schön, die Prozesse von Anfang bis Ende auch als Azubi begleiten zu können.

Sebastian:

Am besten fand ich das selbstständige Arbeiten an einem Projekt.

Redaktionsteam:

Wie hat man euch als Azubi behandelt? Habt ihr euch ausreichend betreut gefühlt?

Enes:

Die Betreuung ist super. Bei Fragen helfen die Ausbilder und die Kollegen immer weiter und man erhält die benötigte Hilfe.

Sebastian:

Ich wurde als Azubi immer als Gleichgestellter behandelt. Man ist immer Teil des Teams und das Arbeitsklima ist super.

Redaktionsteam:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Enes:

Wer Interesse an dem Beruf hat, sollte auf jeden Fall mal ein Praktikum bei uns machen, um einen Einblick zu bekommen, was genau der Elektroniker für Betriebstechnik eigentlich ist.

Sebastian:

Ich kann ein Praktikum empfehlen, um einen Einblick in das Berufsbild zu bekommen.

Vielen Dank an Enes und Sebastian, dass ihr uns und besonders unseren Lesern einen Einblick in euren Ausbildungsberuf bei Actemium gegeben habt.  Übrigens hat Sebastian seine Ausbildung kürzlich erfolgreich abgeschlossen und arbeitet nun weiter tatkräftig in Nürnberg mit. Dazu gratulieren wir ihm herzlich.

Actemium hat ein vielfältiges Angebot an Berufsausbildungen, welche wir bundesweit an über 66 Standorten anbieten.

Unsere Ausbildungsberufe haben wir dir HIER zusammengefasst.

Euer Redaktionsteam

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Ausbilder berichten, Events/Sonstiges, Unkategorisiert

Azubiausflug: Escape Room

„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“ – Katharina von Siena

Durchhalten – mit diesem Wort möchte ich meinen ersten Blogbeitrag beginnen.

Durchhalten ist ein großes Wort – gerade im Kontext zum Thema Ausbildung. Die Ausbildungszeit ist für jeden jungen Menschen eine sehr spannende aber auch lehrreiche Zeit. Viele neue Eindrücke, Abteilungswechsel, neue Kollegen, Schulstoff und die Prüfungsvorbereitungen warten auf die Azubis. Am Ende winkt dann die große Belohnung – der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung.

Auch bei unserem AzubiEvent stand „Durchhalten“ ganz oben auf der Prioritätenliste.

Für unsere Azubis ging es nämlich in einen EscapeRoom in die Frankfurter Innenstadt. Wir wurden in einen Raum eingeschlossen und hatten 60 Minuten Zeit, das Rätsel zu lösen und aus dem Raum zu entkommen.

Das Rätsel „Ocean´s Challenge“ – Wer hat die Filmreihe Oceans 11 und Co. nicht gesehen?!

Als Komplizen von Danny Ocean war es die Aufgabe unserer Azubis in eine private Galerie einzubrechen, um einen bestimmten Gegenstand zu finden. Denn nur mit diesem Gegenstand ist der Ausbruch aus der Galerie/dem EscapeRoom möglich. 

60 Minuten Teamwork – 60 Minuten Brainstormen – 60 Minuten Kreativität – 60 Minuten Durchhalten

Es war toll zu beobachten, wie die Azubis beim Lösen des Rätsels noch enger zusammenwuchsen und jeder einzelne von ihnen seine ganz individuellen Stärken zum Gewinnen der Challenge einsetze.

Und das Durchhalten und Zusammenarbeiten sollte belohnt werden – nach 60 Minuten fanden sie des Rätsels Lösung und konnten uns alle aus dem EscapeRoom befreien.

Zur Belohnung ging es danach noch ausgefallene Burger schlemmen und wir ließen den Abend in lockerer Atmosphäre ausklingen.

Den krönenden Abschluss feierte jedoch unser Dessert. Uns wurde ein Insektenbratling serviert. Ihr habt richtig gelesen – Insekten. Hättet ihr euch getraut davon zu kosten?

Alles in Allem betrachtet, war es ein richtig tolles AzubiEvent was sicherlich in der Zukunft (nach der Corona-Pandemie) wiederholt wird. Ihr dürft gespannt bleiben.

Viele Grüße,

Svenja Sievering

Ausbilderin

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Auszubildende, Unsere Beiträge

Meine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik

Hallo, mein Name ist Jan Laleike und ich möchte euch heute
von meinen Erfahrungen und Eindrücken berichten, die ich während meiner
Ausbildung bei der Actemium gesammelt habe.

Während meiner Ausbildung zum Elektroniker für
Automatisierungstechnik bei der Actemium in Weil, habe ich die Möglichkeit,
Einblicke in diverse Firmen und Industriezweige zu bekommen.

Durch die Kooperation mit unseren Ausbildungspartnern,
der Evonik in Rheinfelden, lerne ich die theoretischen Grundlagen der
Elektrotechnik nicht nur in der Berufsschule Lörrach, sie werden außerdem
intensiv in der Lehrwerkstatt unseres Partnerbetriebs behandelt. Dies gibt mir
die Möglichkeit, komplexe Inhalte nicht nur theoretisch zu behandeln sondern
auch noch praktisch auszuführen.

Seit dem zweiten Lehrjahr gehen wir Azubis auch auf Montage.
 Bei diesen Einsätzen wurde ich an
eigenverantwortliches Arbeiten herangeführt. In meinem Beruf arbeitet man immer
in kleinen Teams. Dabei ist es wichtig, sich auf seine Teammitglieder verlassen
zu können und Hand in Hand zu arbeiten.  Ohne ein funktionierendes Teamwork, ist eine
Aufgabe, wie zum Beispiel die Inbetriebnahme einer Anlage, nicht realisierbar.

Durch die vielen unterschiedlichen Aufgaben, mit denen
ich im Laufe der Ausbildung konfrontiert werde, wird mir beim Arbeiten nie
langweilig. Auch wenn eine Problemstellung zunächst unlösbar für mich scheint,
finden wir im Team gemeinsam gute Lösungen.

Das Unternehmen bietet auch über die Ausbildung hinaus
die Förderung bei Weiterbildungen z.B. einem dualen Studium, Meisterkursen oder
der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker.

Wenn ihr euch mal einen Einblick in die Welt des Elektroniker für Automatisierungstechnik machen möchtet, kann ich euch ein Praktikum bei Actemium nur empfehlen.

Euer Jan

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Auszubildende, Unsere Beiträge

Studienreise nach Guadeloupe

„Weit weg, Karibik, weiße Strände und französisch! Nicht greifbar und definitiv niemals das Ziel für eine Studienreise – das ging mir alles durch den Kopf, als ich das erste Mal hörte, dass wir eventuell einen Austausch mit Schülerinnen und Schülern dieser Schmetterlingsinsel in der Karibik machen wollten. Traumhaft!“, ein Zitat von Frau Schymura der Hauptverantwortlichen Lehrerin der Theodor-Heuss-Schule Offenbach für Schulpartnerschaften und Studienreisen.

In diesem Bericht möchte ich von unserer letzten Studienreise erzählen. Eine 9-stündige Flugreise mit
Zwischenstopp in Paris, auf die schöne Insel Guadeloupe in der Karibik.

Als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement besuche ich die Berufsschule Theodor-Heuss in
Offenbach.

Seit mehreren Jahren besteht zwischen meiner Berufsschule und der Schule Lycée Voilin in Puteaux, Frankreich eine Schulpartnerschaft. Bereits in meinem ersten Ausbildungsjahr fand eine Studienreise zu dieser Schule in der Nähe von Paris statt. Da die Schulleiterin der Lycée Voilin-Schule zurück in ihre alte Heimat Guadeloupe gezogen ist, wurde eine neue Schulpartnerschaft in Guadeloupe geschlossen, wodurch sich eine neue Studienreise für uns Schüler entwickelte.

Die Studienreise auf die Insel Guadeloupe befasste sich mit dem Thema „Sklaverei“. Die Ausarbeitung
dieses Themas war die Aufgabe von uns Schülern mit Hilfe der Lehrer und Lehrerinnen.

Vor der zweiwöchigen Reise auf die karibische Insel, fing die Themenverteilung des umfangreichen Themas im Abendunterricht der Projektwoche an.

Eine Woche recherchierten wir unsere Themen von Kunst und Musik in der Sklaverei bis zur heutigen
bestehenden Sklaverei. Wir sammelten viele Informationen, um die Basis unserer Präsentationen zu schaffen.

Die Präsentationen der Themen arbeiteten wir dann auf Guadeloupe sorgfältig aus, um diese dem
Bürgermeister und dem Bürgermeisteramt der französischen Insel vorzutragen.

Der Besuch des Bürgermeisters ehrte uns sehr und war einer der aufregendsten Programmpunkte, die
wir erleben durften.

Das gesamte Programm bestand aus mehreren Besichtigungsreisen und der Zusammenarbeit unserer Partnerschule.

Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der Schuldirektorin und unseren englischsprachigen Gastgebern unserer Unterkunft, kamen wir zusätzlich in engen Kontakt mit den Einheimischen
und lernten sogar den „besten Trommler“ der Insel und seine Band kennen.

Das Highlight der Reise und somit auch die prägendste Erfahrung war allerdings die Besichtigung des „Memorial ACTe“. Dies ist „DAS“ Museum auf Guadeloupe über die Geschichte der Sklaverei und die Geschichte der Guadeloupianer.

Das Gebäude, welches einem Mausoleum gleicht, wurde als symbolische Gedenkstätte an den Sklavenhandel gebaut.

Ein großes, hervorstechendes, weißes Gebäude mit dem dunklen Inhalt der Vergangenheit, welche in viele verschiedene, kreativ eingerichteten Räume eingeteilt und präsentiert wird.

Das Denkmal und Museum zugleich, soll helfen sich der grausamen Geschichte der Sklaverei zu stellen, sie anzunehmen und zu verarbeiten für eine bessere Zukunft.

Mit einem digitalen Guide besichtigte jeder Schüler für sich das Museum und suchte nach Fakten, welche für sein eigenes Thema und der Präsentation als Bereicherung schien.

Mein Thema war die Musik in der Sklaverei. Im Museum gab es eine Abteilung, die die Entwicklung und Geschichte des Karnevals in Zusammenhang mit der Sklaverei präsentierte. Diese Abteilung lieferte mir sehr viel interessanten Content zur Ausarbeitung meines Themas. Im Museum selbst waren jegliche digitale Geräte verboten und somit wurde es für uns Schüler/innen eine Herausforderung, alle Informationen zu erfassen und vor allem behalten zu können. Was wir sonst mit dem Smartphone fotografierten, schrieben wir uns nun händisch auf einen Block.

Im Nachhinein waren wir alle sehr dankbar für die Entnahme unserer Smartphones und Kameras, denn dadurch liefen wir mit einer intensiveren Auffassungsgabe durch die Geschichte der Sklaverei und dem Guadeloupianer Volkes.

Wir besichtigten weiter historische Orte, wie die Festung „Fort Delgrès“ und erklommen den Vulkan der Insel „La Soufrière“. Der Aufstieg bis hoch auf den Vulkan stärkte unseren Teamgeist.

Insgesamt diente die Studienreise, der Zusammenarbeit zweier Nationen und Kulturen.

Dies wurde geschaffen durch den hergestellten, persönlichen Kontakt verschiedener, kulturell geprägten Menschen.

Ich, sowie auch die ganze Gruppe, sind sehr dankbar für diese Erfahrung. 

Denn jeder von uns kann bestätigen, wie großartig und prägend diese Studienreise für uns war.
Diese ermöglichte uns Schülern und Schülerinnen, wie auch den Lehrern und Lehrerinnen, einen anderen Teil der Welt zu sehen, die Geschichte und heutige Kultur kennen zulernen und neue Perspektiven von dem alltäglichen Leben kennen zulernen.

Zurück in Deutschland steht uns jetzt noch das Fertigstellen des Schulblogs und die Themenpräsentation bevor.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich nicht nur der Berufsschule dankbar für diese Partnerschaft sowie die großartige Organisation bin, sondern auch meinen Betrieb, der Actemium.

Eine Woche von der Arbeit freigestellt zu werden, ohne Urlaub nehmen zu müssen, ist nicht als verständlich anzusehen.

Den ohne dieser Einverständnis und der Freistellung für Studienreise hätte ich diese Erfahrung nicht machen können.

Vielen Dank

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Bachelorarbeit, Duales Studium, Unsere Beiträge

Das Ende des Studiums – Meine Bachelorarbeit und die mündliche Abschlussprüfung

Bachelorarbeit

Die wissenschaftliche Bachelorarbeit wurde in meinem Fall gegen Ende des 6. Semesters geschrieben und beinhaltet einen theoretischen sowie einen praktischen Teil. Da die Bachelorarbeit im Ausbildungsbetrieb geschrieben wird, bezieht sich der praktische Part auf das Unternehmen und eine damit verbundene Problemstellung. Nach der gemeinsamen Themensuche mit dem Betrieb, durfte ich meine Bachelorarbeit in der Abteilung Projektmanagement ausarbeiten. Mein Thema lautete „Durchführung einer Projektanalyse in Bezug auf ein ausländisches Bauprojekt der Actemium Controlmatic GmbH mit Ableitung von Handlungsempfehlungen“.

Nach ausreichend Literaturrecherche habe ich mich anschließend mit dem praktischen Part auseinandergesetzt. Hierzu habe ich an dem Projekt beteiligte Mitarbeiter befragt und hatte Zugriff auf den Baustellenserver, sowie auf weitere wichtige Dokumente für meine Ausarbeitung.

Besonders spannend an meiner Bachelorarbeit war die genaue Analyse eines ausgewählten Projekts. Der Aufbau, die finanziellen Aspekte sowie die entstandenen Probleme konnte ich ausgiebig ausarbeiten und beleuchten. Die Bearbeitungszeit verging natürlich wie im Flug und ich war stolz, als ich endlich meine fertig ausgearbeitete Abschlussarbeit in den Händen halten konnte.

Mündliche Abschlussprüfung

Die mündliche Abschlussprüfung fand einige Woche nach der Abgabe der Bachelorarbeiten statt und umfasste eine Prüfzeit von 30 Minuten. Die Prüfung war so aufgebaut, dass zunächst die Bachelorarbeit ohne Hilfsmittel innerhalb von 5 Minuten präsentiert werden muss. Diese muss so aufgebaut sein, dass ein externer Dritter, der die Arbeit nicht gelesen hat, versteht, welche Problemstellung wie behandelt und anschließend gelöst wurde. Anschließend wurden Fragen zur Arbeit gestellt, welche beantwortet werden mussten. Diese Prozedur nennt sich auch „Rechtfertigung der Bachelorarbeit“. Nach der Rechtfertigung wurden noch rund 20 Minuten Fragen zu den gewählten Vertiefungsfächern gestellt. Mein Prüfgremium bestand aus 4 externen Prüfern von anderen Firmen und einem Dozenten der dualen Hochschule.

Nach der eigentlichen Prüfung zog sich das Gremium zur Beratung zurück, um dem Prüfling im Anschluss die Note bekannt zu geben. Nach der Gratulation zum positiven Prüfungsergebnis durch den betreuenden Dozenten ist das Studium nun endgültig bestanden und abgeschlossen.

Mit diesem letzten Beitrag verabschiede ich mich auch vom Azubi-Blog und bedanke mich, dass ich Teil dieses Projektes sein durfte. 😊

Euer Dennis

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Ausbilder berichten, Unsere Beiträge

Fragen an das Management – beantwortet!

Nach unserem diesjährigen Azubitag hatten unsere neuen Azubis die Möglichkeit Fragen für unser Management aufzuschreiben. Diese Fragen sollen natürlich nicht unbeantwortet bleiben. Unser Geschäftsführer Frank Westphal und unsere Personalleiterin Martina Bogner haben sich Gedanken gemacht und die gestellten Fragen beantwortet.

Frage 1

Wird so etwas öfter stattfinden?

Das war bereits unser zweiter Azubitag und wir möchten auf jeden Fall, dass alle Azubis einmal während der Ausbildung die Möglichkeit hatten an einem solchen Azubitag teilzunehmen.

Frage 2

Warum so nett?

Es ist uns nicht ganz klar wie die Frage gemeint ist. Wenn die Frage dahin zielt, warum hier alle so nett sind, dann hat es etwas mit unserer Kultur und der Wertschätzung zu tun, die wir allen Kollegen entgegenbringen. Außerdem haben wir Spaß an unserer Arbeit, das zeigt sich vermutlich auch in unserem Verhalten.

Frage 3

Wie hat es die Firma geschafft sich weltweit auszubreiten?

Durch einen nachhaltigen und soliden Wachstumskurs und keine übereilten Entscheidungen bei der Hereinnahme unserer Projekte. Unsere Werte, unsere Philosophie und unser Managementsystem Quartz unterstützen uns dabei. Dabei spielt unser Netzwerk – kleine dezentrale BU’s (und davon haben wir weltweit inzwischen mehr als 1800) eine sehr große Rolle. Dezentral werden Geschäftsmöglichkeiten erkannt, dezentral wird entschieden – immer im Rahmen des Machbaren und Möglichen. Das Ganze ordnet sich in unsere weltweite Strategie ein: Global denken, lokal handeln.

Frage 4

Warum nicht jedes Jahr?

Wir wollen den Azubitag jedes Jahr machen, allerdings immer nur für die Auszubildenden des ersten Lehrjahres, so wie es auch in diesem Jahr war. Zusätzliche Tage für die Azubis höherer Lehrjahre anzubieten oder eine noch größere Veranstaltung für alle Azubis planen wir erstmal nicht, da es sich bei unserem ersten Azubitag 2018, bei dem wir alle Azubis eingeladen hatten, gezeigt hat, dass es doch sehr schwierig ist so viele Menschen (wir hatten derzeit 180 Auszubildende und 50 Ausbilder) unter einen Hut zu bekommen. Es ist uns wichtig, dass jeder Azubi einmal während seiner Ausbildung am Azubitag teilnehmen kann. Generell arbeiten wir an anderen Ideen die Ausbildung bei Actemium noch attraktiver zu machen. Freut euch drauf!

Wir hoffen, eure Fragen konnten beantwortet werden und freuen uns schon auf das nächste Jahr!!

Frank Westphal & Martina Bogner

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Auszubildende, Unsere Beiträge

Velkommen til Norge på Framo

Willkommen in Norwegen bei Framo

Mein Name ist Jörn Hartlapp und ich mache eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik. Im zweiten Ausbildungsjahr ging es für mich, mit Unterstützung der BU Actemium Montagepool, für drei Wochen nach Norwegen zur Firma Framo in Fusa.

Abbildung 1: Das Framo Betriebsgelände mit Anlegekai in Fusa sieht man jeden Morgen schon vonder Fähre aus.

Durch Kontakte der Mobilitätsberater der IHK und HWK bin ich nach langer Vorbereitungszeit im Mai in Bergen, Norwegen gelandet. Dann hieß es jeden Werktag morgens für mich mit dem ersten Bus zur Fähre und nach Fusa übersetzen. Ich habe drei spannende Wochen erleben dürfen. Framo ist ein international führender Produzent von Marine-Hochleistungspumpen. Während meiner Zeit bei Framo habe ich täglich im electronic test department, gemeinsam mit einem norwegischen Automatisierungs-Azubi die control panels für cargopumps, feedpumps und Scania Diesel controls getestet. Wir haben die Anlagen mit umfangreichem Test-Equipment verbunden und so in der Simulation ein komplettes Schiff angeschlossen. Vor Auslieferung an den Kunden wird jede Funktion, jeder Betriebsfall und jeder Fehlerfall getestet und damit alles einem final-check unterzogen.

Ein Erasmus-Praktikum soll zum einen die Fremdsprachenkenntnisseverbessern, aber mit sehr guten, fließenden Englischkenntnissen kann man viel einfacher sofort in den Arbeitsalltag einsteigen und bei allen Themen mitschwimmen.

Abbildung 2: Cargo pump controls und Scania Diesel controls sind im Testraum des electronic test

department platziert.

In der Ausbildung in Deutschland hatte ich bisher nur mit Steuerungen von Siemens zu tun, es war sehr spannend bei Framo auch andere Hersteller, wie Mitsubishi, Allen Bradley oder HMI von Beijer im Betrieb zu sehen. Selbstverständlich hatte ich auch Gelegenheit das Land und die Norweger kennenzulernen. Ich habe meine ersten Airbnb-Erfahrungen gemacht und war überrascht vom Urvertrauen vieler Airbnb-Hosts. Manche haben mir einfach den Tür Code ihrer privaten Wohnung geschickt und ein paar großartige Tage gewünscht, ohne selbst zu Hause zu sein. Andere haben mir kurzfristig mitgeteilt, dass sie in zwei Tagen nach Venedig fliegen und mich darum gebeten, ihre Hühner zu Füttern und die Eier aus dem Hühnerhaus zu holen.

Abbildung 3: Jörn Hartlapp, Actemium Azubi im 2.

Lehrjahr zum Elektroniker für Automatisierungstechnik,

2019 als Erasmus-Praktikant in Norwegen

Ohne norwegisches Einkommen erlebt man sofort und unmittelbar den Preisschock an jeder Kasse. Ich hatte mich selbst nach zwei Wochen nicht darangewöhnt. Als ich meinen norwegischen Kollegen abends auf ein Bier einladen wollte, und ich für 2 Bier und eine Vorspeise mit Kreditkarte zahlen musste, weil Bargeld von 50 EUR nicht ausreichte.

Rundum habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt und wahnsinnig interessante und vielfältige Dinge gelernt, was in dieser konzentrierten Form zu Hause wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre. An dieser Stelle nochmal Vielen Dank an alle Unterstützer und Actemium für diesen großartigen Einsatz während meiner Ausbildung.

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Bonjour Kourou – Teil II

Bonjour Kourou – Teil 2

Ein Einblick in den Weltraumbahnhof

Um einen Einblick in die Raumfahrt zu bekommen, durfte ich den Weltraumbahnhof besuchen. Unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen habe ich mit einer Reisegruppe bestimmte Areale des Geländes betreten können. Zu Beginn wurde uns das Kontrollzentrum gezeigt, aus dem der Start der Raketen erfolgt und geleitet wird. Nach einem Demonstrationsvideo eines Raketenstarts erläuterte der Guide die einzelnen Bestandteile sowie den Aufbau einer Rakete. Nach einer Busrundfahrt über einen Teil des Raumfahrtgeländes durften wir jeweils bei den Abschussrampen der russischen Rakete namens Soyuz und der europäischen Ariane 5 aussteigen und die Startplätze aus nächster Nähe betrachten. Die Ariane 5 zählt bis dato zur größten Rakete, die auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou startet. Leider wurde der Starttermin verlegt, sodass ich keinen Start live miterleben kann. Als Abschluss der Führung wurde ein Video über den Bau der Raketen vor Ort gezeigt.

 

Wieder zurück im Betrieb

Gemeinsam mit einem Kollegen durfte ich die Baustelle der neuen Ariane 6 Rakete besuchen, deren Erstflug im Jahre 2020 stattfinden soll. Cegelec Space wickelt in diesem Projekt einen Auftrag für den Bau der Abschussrampe ab. Der Projektleiter vor Ort erklärte mir die einzelnen Abläufe sowie die Bestandteile der Abschussrampen und führte mich über die Baustelle. Ziemlich „abgespaced“, in welchen Bereichen und Branchen Actemium arbeitet 😊

 

Neben meiner eigentlichen Aufgabe, der Neuorganisation des Archivs, war ich auch für andere Abteilungen tätig. So habe ich u.a. das ansässige Sekretariat mit organisatorischen Aufgaben oder den Cegelec Space Leiter vor Ort mit Anliegen zu den hier anstehenden Personalwahlen unterstützt.

Während meines einmonatigen Aufenthalts bei unseren Kollegen in Kourou konnte ich die Neuorganisation des Archives gut vorantreiben.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine schöne, interessante und erfolgreiche Zeit in Kourou hatte. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr angenehm und es herrscht eine kollegiale Stimmung vor Ort. Ich freue mich, dass ich das Projekt erfolgreich in die Wege leiten konnte und Einblick in eine ganz besondere Branche von Actemium erhalten habe.

 

Dennis

 

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