Duales Studium Tag Archive

Bachelorarbeit, Duales Studium, Unkategorisiert, Unsere Beiträge

Das Ende meines dualen Studiums

Nun ist es soweit – ich habe mein duales Studium bei Actemium beendet. Diesen Beitrag möchte ich nutzen, um meine Studenten-Zeit bei Actemium zu reflektieren und euch über meine Bachelorarbeit sowie das dazugehörige Kolloquium zu erzählen. 😊

Mein duales Studium hat in der Abteilung Einkauf gestartet. Wenn ich an meine erste Abteilung denke, verbinde ich das mit Spaß und Herausforderungen. Die Aufgaben dort haben öfter mal Überwindung gekostet, wodurch der anschließende Lerneffekt jedoch umso größer war.

Während meines Studiums habe ich auch Einblicke in die Akademie, die Finanzbuchhaltung, die Entgeltabrechnung sowie in den Bereich Finanzen und Controlling erhalten. In der Akademie habe ich größtenteils organisatorische Aufgaben übernommen wie zum Beispiel Schulungsunterlagen vorbereiten, Anmeldungen zu Schulungen vornehmen und Catering organisieren. In der Finanzbuchhaltung war ich im Bereich der Kreditorenbuchhaltung und Anlagenbuchhaltung tätig. Dazugehörige Aufgaben waren zum Beispiel Rechnungen buchen und anfordern, Kreditoren im System anlegen und erweitern sowie Anlagen anlegen und buchen. Danach war ich in der Entgeltabrechnung. Dort habe ich Bescheinigungen beantragt, neue Mitarbeiter im System erfasst und Krankmeldungen bearbeitet.

Ich war am Häufigsten im Bereich Controlling und Finanzen eingesetzt. Dort hat mir immer die Vielfältigkeit und die Selbstständigkeit gefallen. Dort habe ich die Verbindung der einzelnen Abteilungen zu verstehen gelernt sowie ein Verständnis für das System der Firma entwickelt. Es war mein Lieblingsbereich und schlussendlich auch die Abteilung, in der ich nach meinem Studium arbeiten werde.

Neben diesen Abteilungen war ich für zwei Monate in Penzberg eingeteilt. Dort habe ich neben dem kaufmännischen Bereich auch den gewerblichen Bereich kennengelernt. Ich habe Baustellen und die dazugehörigen Anlagen besucht. So konnte ich verstehen, was hinter den Projekten steckt, die ich sonst nur kaufmännisch bearbeite.

Insgesamt war meine Zeit bei Actemium sehr abwechslungsreich. Ich habe viel gelernt und wurde immer freundlich aufgenommen. Erklärungen zu Themen sind nie zu kurz geraten. 😊

Nun noch ein paar Worte zu meiner Bachelorarbeit und dem Kolloquium.  Meine Bachelorarbeit habe ich bereits in der Praxisphase des 5. Semesters geschrieben. Wir konnten unsere Bachelorarbeit ab Mitte Dezember 2019 anmelden. Circa 6 Wochen vor der Anmeldung habe ich mir eine betreuende Dozentin gesucht. Mit ihr habe ich mein Thema abgestimmt und die Grobgliederung besprochen. Die Bearbeitungszeit betrug acht Wochen. Zu Beginn habe ich eine Literaturrecherche gemacht. Eine breite Literaturbasis ist in einer wissenschaftlichen Arbeit ein bedeutsamer Faktor. Außerdem habe ich neben Actemium weitere Firmen angefragt, die ich zu meinem Thema interviewen kann, sodass der Praxisbezug geschaffen wird. Dadurch konnten die Umsetzungsmöglichkeiten in die Praxis von Experten geprüft werden. Nach der Anfertigung habe ich mir noch circa 10 Tage Zeit für das Korrekturlesen, Drucken und Binden der Arbeit genommen. Als ich dann endlich meine Arbeit in den Händen hielt, war die Erleichterung sehr groß.

Ich habe bereits nach zwei Wochen den Bescheid bekommen, dass die Bachelorarbeit bestanden wurde und konnte mit meiner Dozentin einen Termin für das Kolloquium vereinbaren. Der Termin war zu Beginn des 6. Semesters.  Ich musste einen fünfminütigen freien Vortrag vorbereiten, in dem ich meine Vorgehensweise, das Ziel, die Kernpunkte und das Ergebnis der Arbeit erklären sollte. Die Prüfer waren sehr freundlich und haben versucht eine lockere Atmosphäre zu schaffen. Dadurch hat sich meine Nervosität schnell gelegt. Nach meinem Vortrag musste ich meine Bachelorarbeit verteidigen – das bedeutet, dass Fragen zur Arbeit gestellt wurden, die einen typischerweise verunsichern sollen, so dass die Prüfer merken, ob die Person hinter der Aussage seiner Bachelorarbeit steht. Danach musste ich den Raum verlassen, sodass die Prüfer sich beraten konnten. Anschließend habe ich meine Note erhalten. Das Ende des Kolloquiums hat dieses Kapitel meines Studiums beendet.

Nachdem ich beide Abschlussprüfungen beendet hatte, habe ich gemerkt, dass es keinen Grund für Zweifel und Ängste gab. Es ist normal, dass in dieser Zeit viel Stress und Druck herrscht. Jedoch sollten wir immer bedenken, dass die Prüfer auch nur Menschen sind und uns eigentlich nichts Böses wollen 😉

Da mein Studium nun beendet ist, wird dies mein letzter Beitrag sein. Ich verabschiede mich vom Azubi-Blog und bedanke mich für die schöne Zeit!

Laura

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Auszubildende, Duales Studium, Unkategorisiert, Unsere Beiträge

Homeschooling in Zeiten von Corona

In diesem Jahr ist vor allem die Corona-Krise sehr präsent. Nicht nur in den Betrieben hinterlässt sie ihre Spuren, sondern auch für uns Auszubildende und Duale Studenten hat sie Auswirkungen auf unsere Ausbildung. So machten die bundesweiten Einschränkungen auch nicht vor dem Schul- und Universitätssystemen halt. Präsenzveranstaltungen waren nicht mehr möglich, so dass alle Inhalte über Online-Veranstaltungen vermittelt werden sollten.

Um euch zu zeigen, wie wir mit den Veränderungen unserer Ausbildung aufgrund der Corona-Pandemie umgegangen sind, haben wir unseren Azubis und Duale Studenten folgende Fragen gestellt:

1. Wie hat Homeschooling bei dir stattgefunden?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Unsere Hochschule hat uns das Lernmaterial im Online-Campus zur Verfügung gestellt. So konnten wir uns den Stoff selbst aneignen. Wir hatten nur zweimal eine Online Vorlesung. In einer wurden unsere Fragen zum Stattfinden der Prüfungen beantwortet. In der anderen Stunde hatten wir Prüfungsvorbereitung für ein Modul.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Wir haben von der Berufsakademie einen Stundenplan mit allen geplanten Modulen für Juni und Juli bekommen und müssen „live“ über das Programm Adobe Connect an den Veranstaltungen von zu Hause aus teilnehmen.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Ich habe zweimal die Woche Präsenzunterricht, einmal die Woche eine Video-Konferenz und sonst selbst organisiertes Lernen durch Moodle.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Mein Homeschooling wurde mit regelmäßigem E-Mail Kontakt und dem objektorientiertem Kursmanagementsystem „Moodle“ organisiert und durchgeführt.

2. Welche Vorteile/Nachteile gab es dadurch für dich?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Vorteile: 

– selbst organisiertes Lernen

– kürzerer Fahrtweg

– Auseinandersetzen mit aktuellen Themen

Nachteile: 

– Mehraufwand durch Hausarbeiten

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Da ich immer 45 Minuten für einen Weg mit dem Auto zu der Berufsakademie brauche, war diese Zeitersparnis wohl der größte Vorteil für mich persönlich. Mir fällt es außerdem leichter nach der Online-Vorlesung noch etwas länger am Schreibtisch zu bleiben und zu Lernen, als erst nach Hause zu fahren und mich dann zum Lernen zu motivieren. Trotzdem erfordert das Ganze ein hohes Maß an Selbstdisziplin, was nicht immer so leicht ist.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Vorteil: 

– Kein langer Fahrtweg. Man spart sehr viel Zeit

Nachteil:

–  man muss sich alles selbst beibringen und diszipliniert sein

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass der direkte menschliche Kontakt für Gruppenarbeiten und zum Lernen effektiver ist, als über digitale Abwicklungen.

Das Arbeiten und Lernen im Homeoffice hat mich allerdings in meinen Selbstmanagement geschult.

3. Konnten Prüfunen stattfinden? Wenn ja, wie?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Unsere Prüfungen haben stattgefunden, jedoch nicht in Präsenzform. Wir mussten statt drei Klausuren zwei Hausarbeiten schreiben und ein zusätzliches Video zur Präsentation der Hausarbeit drehen. Die dritte Klausur wurde in eine 15-minütige Videopräsentation umgewandelt.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Da wir nur wenige Studenten an der BA sind, ist es möglich alle Prüfungsleistungen in Präsenz durchzuführen. Selbstverständlich wurden hier alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Bei uns haben keine Klassenarbeiten stattgefunden.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Nein.

4. Wie hat Actemium dich beim Homeschooling unterstützt?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
Michelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Als meine Betriebsphase angefangen hat, durfte ich trotz dessen noch Zeit nutzen, um die Hausarbeiten und Videos abzuwickeln.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Bei Fragen kann ich mich immer melden und der Arbeitslaptop ist für Präsentationen sehr hilfreich.

Michelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Mir wurde jede Woche mein Unterrichtsmaterial ausgedruckt zugesendet und unser Laptop von der Arbeit war auch sehr vorteilhaft. Wenn ich Fragen habe kann ich mich jederzeit melden.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Actemium hat mich mit der Freistellung an den Schultagen unterstützt.
An diesen Tagen im Homeschooling konnte ich die Aufträge der Lehrer, pro entfallenden Schultag, bearbeiten.

5. Wie kamst du mit dem Homeschooling zurecht (technisch/persönlich/organisatorisch)?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Ich bin technisch, persönlich sowie organisatorisch gut zurecht gekommen. Technisch war es kein Problem, da ich den Firmenlaptop zu Hause habe und an den Online-Vorlesungen leicht teilnehmen konnte. Ich habe mir persönlich eine Frist gesetzt bis wann ich die Hausarbeiten und Videos beendet haben möchte. Da es mein letztes Semester ist, war ich sehr zielstrebig und diszipliniert, sodass ich die Uni-Phase beenden kann und nochmal die bestmöglichen Ergebnisse erziele.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Ich selber habe es (bis jetzt) ganz gut geschafft mich zu motivieren. Zu Beginn hatte ich viele technische Probleme und bin oft aus den Vorlesungen „rausgeflogen“, das ist mit der Zeit aber deutlich besser geworden (toi, toi, toi). Dann ist es natürlich immer wichtig viel mit seinen Kommilitonen zu kommunizieren, was wir nach einem holprigen Start auch ganz gut hinbekommen haben. In der kommenden Klausurenphase ändert sich kaum was für mich, da wir auch vor der Pandemie vor den Klausuren immer freie Tage zum Lernen hatten und ich dann zu Hause mich auf die Prüfungen vorbereitet habe.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Sehr gut, man darf nur keinen Durchhänger haben. Ich habe mir einen Plan erstellt wann ich was erledigen möchte und mich daran gehalten.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Organisatorisch kam ich mit dem Homeschooling aufgrund der geregelten Schulaufträge, Fristen und der benötigten Zeit sehr gut zurecht.
Technisch war es ebenfalls möglich gut zu arbeiten, aufgrund der gestellten Schulbücher und dem Schriftverkehr über einen Laptop (Zuhause oder im Betrieb).

6. Was konntest du aus dem Homeschooling lernen?

Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)
Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)
MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)
Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)
Laura (Duale Studentin – BWL Industrie)

Aus der Zeit im Homeschooling konnte ich lernen, dass es wichtig ist sich eigene Ziele zu setzen und sich einen eigenen Zeitplan zu erstellen.

Greta (Duale Studentin – BWL Industrie)

Organisation und Durchhaltevermögen ist alles. Sich immer wieder neu zu motivieren, auch wenn es manchmal langweilig zu Hause wird. Und ich habe gelernt, dass sehr viel Online möglich ist und fast alle Inhalte problemlos vermittelt werden können.

MIchelle (Ausbildung zur Industriekauffrau)

Mit Erstellung eines Plans ist es einfacher durchzuhalten.

Annabell (Ausbildung zur Bürkokauffrau)

Im Homeschooling konnte ich durch die Selbstorganisation am Leitfaden, der Aufträge und Fristen mein Selbstmanagement schulen und meine Motivation für das Thema Selbstdisziplin stieg an.

Schaut man sich nun die Antworten unserer Azubis und Dualen Studenten an so stellt man gleich eine gewissen Ähnlichkeit der Wahrnehmung jedes Einzelnen fest.

Zusammengefasst hat die Corona-Pandemie mit Sicherheit allen ermöglicht, ihren Tagesablauf etwas flexibler zu gestalten. Natürlich war dabei auch ein hohes Maß an organisatorischer Fähigkeit und Selbstdisziplin gefragt. Allerdings war dies aufgrund der tollen Unterstützung von Actemium und der Bereitschaft unserer Azubis kein Problem. Wir haben die Situation gemeistert!

Fakt ist, dass dieser Zustand natürlich nicht für immer bleibt und auch wir hoffen, dass sich die Situation bald wieder verbessert. Im Zuge dessen, möchten wir allen weiterhin viel Erfolg in dieser schwierigen Zeit wünschen. Vielleicht sind unsere Erfahrungen und unsere Tipps für den ein oder anderen hilfreich. Gebt uns gerne ein Feedback dazu.

Euer Redaktionsteam 

Laura, Greta, Michelle und Annabell

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Bachelorarbeit, Duales Studium, Unsere Beiträge

Das Ende des Studiums – Meine Bachelorarbeit und die mündliche Abschlussprüfung

Bachelorarbeit

Die wissenschaftliche Bachelorarbeit wurde in meinem Fall gegen Ende des 6. Semesters geschrieben und beinhaltet einen theoretischen sowie einen praktischen Teil. Da die Bachelorarbeit im Ausbildungsbetrieb geschrieben wird, bezieht sich der praktische Part auf das Unternehmen und eine damit verbundene Problemstellung. Nach der gemeinsamen Themensuche mit dem Betrieb, durfte ich meine Bachelorarbeit in der Abteilung Projektmanagement ausarbeiten. Mein Thema lautete „Durchführung einer Projektanalyse in Bezug auf ein ausländisches Bauprojekt der Actemium Controlmatic GmbH mit Ableitung von Handlungsempfehlungen“.

Nach ausreichend Literaturrecherche habe ich mich anschließend mit dem praktischen Part auseinandergesetzt. Hierzu habe ich an dem Projekt beteiligte Mitarbeiter befragt und hatte Zugriff auf den Baustellenserver, sowie auf weitere wichtige Dokumente für meine Ausarbeitung.

Besonders spannend an meiner Bachelorarbeit war die genaue Analyse eines ausgewählten Projekts. Der Aufbau, die finanziellen Aspekte sowie die entstandenen Probleme konnte ich ausgiebig ausarbeiten und beleuchten. Die Bearbeitungszeit verging natürlich wie im Flug und ich war stolz, als ich endlich meine fertig ausgearbeitete Abschlussarbeit in den Händen halten konnte.

Mündliche Abschlussprüfung

Die mündliche Abschlussprüfung fand einige Woche nach der Abgabe der Bachelorarbeiten statt und umfasste eine Prüfzeit von 30 Minuten. Die Prüfung war so aufgebaut, dass zunächst die Bachelorarbeit ohne Hilfsmittel innerhalb von 5 Minuten präsentiert werden muss. Diese muss so aufgebaut sein, dass ein externer Dritter, der die Arbeit nicht gelesen hat, versteht, welche Problemstellung wie behandelt und anschließend gelöst wurde. Anschließend wurden Fragen zur Arbeit gestellt, welche beantwortet werden mussten. Diese Prozedur nennt sich auch „Rechtfertigung der Bachelorarbeit“. Nach der Rechtfertigung wurden noch rund 20 Minuten Fragen zu den gewählten Vertiefungsfächern gestellt. Mein Prüfgremium bestand aus 4 externen Prüfern von anderen Firmen und einem Dozenten der dualen Hochschule.

Nach der eigentlichen Prüfung zog sich das Gremium zur Beratung zurück, um dem Prüfling im Anschluss die Note bekannt zu geben. Nach der Gratulation zum positiven Prüfungsergebnis durch den betreuenden Dozenten ist das Studium nun endgültig bestanden und abgeschlossen.

Mit diesem letzten Beitrag verabschiede ich mich auch vom Azubi-Blog und bedanke mich, dass ich Teil dieses Projektes sein durfte. 😊

Euer Dennis

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Einstieg, Unsere Beiträge

Herzlich Willkommen!

Liebe Leser und Leserinnen,

wir freuen uns, euch auf unserem AzubiBlog von Actemium zu begrüßen.

Seit August 2019 haben über 90 Azubis und duale Studenten bei Actemium ihre Ausbildung gestartet.

Diese möchten wir mit diesem Beitrag herzlich begrüßen und als neue Azubi-Kollegen einen tollen Start und eine lehrreiche Zeit bei uns wünschen.

Denn als

  • Elektroniker/-in für Betriebstechnik
  • Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik
  • Mechatroniker/-in
  • Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme
  • Industrieelektriker/-in
  • Fachinformatiker/-in für Systemintegration
  • Kaufmann/Kauffrauen für Büromanagement
  • duale Studenten für Elektrotechnik
  • duale Studenten im BWL Studium

ist man hier ein Teil eines zukunftsorientierten Unternehmens, mit Möglichkeiten und Raum zum Fuß fassen.

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg
Eurer Redaktionsteam

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Bonjour Kourou – Teil II

Bonjour Kourou – Teil 2

Ein Einblick in den Weltraumbahnhof

Um einen Einblick in die Raumfahrt zu bekommen, durfte ich den Weltraumbahnhof besuchen. Unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen habe ich mit einer Reisegruppe bestimmte Areale des Geländes betreten können. Zu Beginn wurde uns das Kontrollzentrum gezeigt, aus dem der Start der Raketen erfolgt und geleitet wird. Nach einem Demonstrationsvideo eines Raketenstarts erläuterte der Guide die einzelnen Bestandteile sowie den Aufbau einer Rakete. Nach einer Busrundfahrt über einen Teil des Raumfahrtgeländes durften wir jeweils bei den Abschussrampen der russischen Rakete namens Soyuz und der europäischen Ariane 5 aussteigen und die Startplätze aus nächster Nähe betrachten. Die Ariane 5 zählt bis dato zur größten Rakete, die auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Kourou startet. Leider wurde der Starttermin verlegt, sodass ich keinen Start live miterleben kann. Als Abschluss der Führung wurde ein Video über den Bau der Raketen vor Ort gezeigt.

 

Wieder zurück im Betrieb

Gemeinsam mit einem Kollegen durfte ich die Baustelle der neuen Ariane 6 Rakete besuchen, deren Erstflug im Jahre 2020 stattfinden soll. Cegelec Space wickelt in diesem Projekt einen Auftrag für den Bau der Abschussrampe ab. Der Projektleiter vor Ort erklärte mir die einzelnen Abläufe sowie die Bestandteile der Abschussrampen und führte mich über die Baustelle. Ziemlich „abgespaced“, in welchen Bereichen und Branchen Actemium arbeitet 😊

 

Neben meiner eigentlichen Aufgabe, der Neuorganisation des Archivs, war ich auch für andere Abteilungen tätig. So habe ich u.a. das ansässige Sekretariat mit organisatorischen Aufgaben oder den Cegelec Space Leiter vor Ort mit Anliegen zu den hier anstehenden Personalwahlen unterstützt.

Während meines einmonatigen Aufenthalts bei unseren Kollegen in Kourou konnte ich die Neuorganisation des Archives gut vorantreiben.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine schöne, interessante und erfolgreiche Zeit in Kourou hatte. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr angenehm und es herrscht eine kollegiale Stimmung vor Ort. Ich freue mich, dass ich das Projekt erfolgreich in die Wege leiten konnte und Einblick in eine ganz besondere Branche von Actemium erhalten habe.

 

Dennis

 

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Bonjour Kourou – Teil I

Im Rahmen meines dualen Studiums im Bereich Betriebswirtschaftslehre darf ich im Januar 2019 für einen Monat das Projektteam in Kourou (franz. Guayana) unterstützen. Kourou ist bekannt für den europäischen Weltraumbahnhof. Dort wickelt Cegelec Space, ein Teil der Marke Actemium, Bau- und Dienstleistungsprojekte ab.

Am 03.01.2019 war es dann endlich soweit. Ich flog von Frankfurt a.M. nach Paris Charles-de-Gaulle. Da die Direktflüge nach Cayenne, Hauptstadt von franz. Guayana, vom Flughafen Paris Orly stattfinden, musste ich ca. eine Stunde mit einem Bustransfer zum Flughafen Paris Orly. Dort angekommen, checkte ich in einem Flughafenhotel ein und verbrachte die Nacht dort. Am Nächsten Morgen wartete ein 9 Stunden Flug nach Cayenne auf mich. Dort angekommen wurde ich mit einem Shuttlebus in meine Unterkunft gebracht. Meine Kollegen haben eine Wohnung in der Nähe meiner Arbeitsstelle für mich organisiert. Bei angenehmen 27 Grad machte ich mich montags auf zu meinem ersten Arbeitstag. Die Kollegen haben mich sehr nett empfangen und Ich fühlte mich direkt aufgehoben.

Für den einmonatigen Einsatz in Kourou wurde mir ein eigenes Projekt zugeteilt. Hierbei geht es um die Neuorganisation eines Archivs der Cegelec Space. Da die Schränke veraltet sind und die Anordnung der Regale effektiver genutzt werden könnten, soll das Archiv neu aufgebaut werden. Hierzu zählen die Neuplanung der Anordnung der Regale und Schränke, das Selektieren von wichtigen und unwichtigeren Akten, die vernichtet werden können in Kooperation mit den jeweiligen Abteilungen, die Lieferantensuche, sowie die Bestellungen neuer Schränke und Regale.

Ich bin sehr gespannt auf meine Zeit in Kourou.

Vielleicht darf ich mich über einen Besuch auf dem Weltraumbahnhof freuen. Aber dazu mehr in meinem nächsten Blogbeitrag. 😉

 

Dennis

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Auslandseinsatz in Kilpilahti, Finnland

Auslandseinsatz in Kilpilahti, Finnland

Im Januar 2018 stand mein zweiter Auslandseinsatz in Finnland an. Diesmal war ich auf einer Baustelle in Kilpilahti eingesetzt. Kilpilahti liegt im Süden Finnlands, ca. 30 km östlich von Helsinki.

Um die Baustelle vor Ort überhaupt betreten zu dürfen musste ich vor meiner Reise ein Online-Seminar mit anschließendem Test durchführen, der mit mindestens 85% bestanden werden musste. Die Schulung beinhaltete grundlegende Sicherheitsregeln und Vorschriften für die Baustelle.

In Kilpilahti wird ein Kraftwerk für eine bereits bestehende Öl-Raffinerie gebaut. Actemium hat den Auftrag die komplette Elektrik zu installieren. Dies geht über die Kabelziehung, Kabelanschluss, Installierung der Mess- und Regeltechnik, der Leuchtsysteme, der Instrumentierung und das Pre-Commissioning, also das Prüfen auf Funktionalität. Actemium stellt auf dieser Baustelle die zweitgrößte Manpower zur Verfügung.

Nach meiner Ankunft am Flughafen Helsinkis wurde ich von einem Arbeitskollegen abgeholt und in eine Wohnung nach Vantaa gefahren, in der ich den Monat verbringen durfte.
Am nächsten Morgen ging es dann endlich auf die Baustelle. Wie jeden Morgen fand um 6.45 Uhr ein Meeting mit allen Actemium-Mitarbeitern und der Teamleiter unserer Subunternehmer statt. Hier wird besprochen, in welchen Gebäuden man über den Tag tätig sein wird und welche genauen Arbeiten ausgeführt werden. Diese Informationen müssen anschließend dem Auftraggeber übermittelt werden.
Des Weiteren werden wichtige Informationen für den Tag mitgeteilt und die HSE (Health, Safety Environment) Manager geben noch ein paar Tipps für den Tag oder weisen auf Risiken hin, die beachtet werden sollten.

Bei Wetterverhältnissen um die -12° durfte ich gut ausgestattet mit der notwendigen Sicherheitsausrüstung gleich am ersten Tag mit einem Quality Manager auf die Baustelle. Dieser hat die Aufgabe dem Auftraggeber fertig installierte Einheiten zu zeigen, damit diese seitens des Auftraggebers inspiziert werden können. Bestätigt der Auftraggeber die einwandfreie Funktionalität steht der späteren Inbetriebnahme nichts mehr im Weg und der Bauschritt kann abgeschlossen werden.

Die HSE Manager haben die Aufgabe für Sicherheit zu sorgen und Unfälle bestmöglich zu vermeiden. Es gehört daher zu ihrer Aufgabe potenzielle Sicherheitsrisiken zu erkennen und diese zu beheben. Dafür sprechen sie täglich mit unseren Mitarbeitern und fragen, ob alles in Ordnung ist, etwas vorgefallen sei, oder es etwas zu verbessern gibt, bzw. ein generelles Sicherheitsproblem besteht.

Ich durfte einen Teamleiter ausgiebig begleiten, der für die Installation der bus ducts verantwortlich war. Bus ducts sind quasi Schienenleitsysteme, die eine große Menge an Strom transportieren können. Diese bus ducts müssen mit Hilfe eines Krans/großen Gabelstaplers in Position gebracht und anschließend fixiert sowie angeschlossen werden.

Des Weiteren habe ich unseren Lageristen begleitet. Dieser vermeidet Materialengpässe und sorgt dafür, dass rechtzeitig neues Material bestellt wird. Die Teamleiter müssen ihm dafür rechtzeitig die Materialmenge mitteilen. Danach erstellt der Lagerist eine Bestellanforderung, die anschließend vom Einkauf ausgelöst wird. Zusätzlich organisiert er den Transport der Waren z.B. große Kabeltrommeln (siehe Bild).

Einmal die Woche durfte ich unseren Projektleiter auf seinem Rundgang begleiten, um sich ein Bild des Baufortschritts sowie der angefallenen Probleme zu machen.

Meine Aufgaben im Büro waren sehr unterschiedlich und vielseitig.
Ich habe Aufmaßblätter unserer Subunternehmer in das System eingepflegt und die korrekte Ablage in den vorgesehenen Ordnern sichergestellt.

 

Zudem habe ich mich auch um die Mitarbeiterdatenverwaltung gekümmert. Bei neuen Monteuren, die auf die Baustelle kommen, müssen hier Daten wie z.B. Nationalität, Dauer des geplanten Aufenthaltes, Gültigkeit der Schulungen und Sicherheitszertifikate, etc. in das System eingepflegt werden.

Eine meiner größten und umfangreichsten Aufgaben in meiner Zeit auf der Baustelle war die Differenz zwischen abgerechneten gezogenen Kabeln und dem tatsächlichen Systemstand zu ermitteln.

Eine ebenfalls große Aufgabe war das Prüfen der Rechnungen unserer Subunternehmer. Actemium erhält Unterlagen, in denen die gezogenen Kabel, die Kabeldicke und -art, sowie die Anschlüsse dokumentiert sind. Diese wurden von mir auf Richtigkeit geprüft. Abweichungen mussten anschließend mit dem Subunternehmer geklärt werden.

Zum Ende meiner Zeit habe ich eine technische Aufgabe bekommen. Ich habe die Zeichnungen bestimmter Räume bekommen um die Länge aller abgebildeten Kabeltrassen zu bestimmen. Das war wichtig, um die Anzahl der Schilder zur Kabeltrassenbezeichnung zu ermitteln.

Einmal die Woche fand ein Meeting mit dem Auftraggeber statt. Hier wurde hauptsächlich über den Baufortschritt und Probleme gesprochen. Durch die vielen verschiedenen Nationen fanden Meetings ausschließlich in Englisch statt.

Abschließend kann ich sagen, dass ich viel Neues durch die perfekte Kombination aus technischen und kaufmännischen Sachverhalten gelernt habe. Insbesondere konnte ich mein englisches Vokabular und mein technisches Verständnis erweitern.

Meine Kollegen waren sehr nett und haben sich ausreichend Zeit für mich genommen, um mir alles zu zeigen und zu erklären. Die kaufmännische, sowie insbesondere die technischen Aspekte, die ich vor Ort gelernt habe werden mir für meine weitere Laufbahn bestimmt hilfreich sein. Für mich waren meine Auslandseinsätze in Finnland bisher definitiv meine Ausbildungshighlights.

 

Dennis Bunge

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Duales Studium, Unsere Beiträge

Auslandseinsatz während meines Studiums in Finnland

Mein Name ist Dennis Bunge, ich bin 22 Jahre alt und absolviere derzeit ein duales Studium im Bereich BWL-Industrie bei Actemium und bin Teil des AzubiBlog-Redaktionsteams.

Gegen Ende meines zweiten Semesters habe ich die Möglichkeit bekommen, eine Auslandsbaustelle Actemiums besuchen zu dürfen.

Meinen 6-wöchigen Auslandseinsatz durfte ich auf der Baustelle des Kraftwerks Olkiluoto in Finnland absolvieren.
Actemium führt hier einen großen Elektromontageauftrag aus. Darunter fielen Arbeiten, wie diverse Elektroinstallationen, Ausbau der Kabelwege, Verlegung sowie Anschluss der Kabel und die Installation von Instrumenten und Sensoren.

Nach meinem Flug von Frankfurt nach Helsinki und Helsinki nach Turku ging es anschließend nochmals 100 Kilometer ins beschauliche Rauma, eine kleine Stadt im Süd-Westen Finnlands. Nach meiner Ankunft habe ich meine Wohnung zugewiesen bekommen und am nächsten Morgen ging es dann auch schon los mit der Schulungsunterweisung. Da hier ein Kernkraftwerk entsteht, sind die Sicherheitsvorschriften und -vorkehrungen extrem hoch. Bei der Unterweisung wurden Themen, wie Sicherheitsvorschriften, Ablauf im Kernkraftwerk, Verhalten im Notfall oder bei Unfällen etc. behandelt. Zum Abschluss musste ein Test mit 30 Fragen beantwortet werden.

Nachdem dieser bestanden war ging es dann auch auf die Baustelle in unseren „Office Container“.

Zu Beginn wurde ich im Reporting untergebracht. Im Reporting werden jegliche Arbeiten, die unsererseits verrichtet wurden, dokumentiert und an den Auftraggeber weitergeleitet. So lässt sich jedes verbaute Element jederzeit nachvollziehen und dessen Standort kann bestimmt werden. Des Weiteren ist dies die Grundlage für unsere Abrechnung gegenüber unserem Auftraggeber. So lassen sich unsere Tätigkeiten erfassen und anhand dessen werden Rechnungen an den Auftraggeber gestellt.

Meine Hauptaufgaben während meiner Zeit in Finnland waren: das Reporting, das Verwalten und Einpflegen von Daten in Excel Listen, zum Teil die Dokumentation bei Inspektionen, sowie kleinere Aufgaben für einzelne Abteilungen.

Einige Tools und Aufgaben, wie das Progress Tool, indem unser Fortschritt verzeichnet wird, die Einsatzplanung und Mitarbeiterverwaltung, sowie die Erstellung der monatlichen Zusammenfassung wurden mir ausführlich erklärt.

Die offizielle Sprache auf der Baustelle war Englisch, da viele Nationen auf der Baustelle beschäftigt sind. So fanden Meetings oder Gespräche mit zum Beispiel dem Auftraggeber immer auf Englisch statt.

Ausgestattet mit Warnjacke, Schutzbrille, Helm, Gehörschutz, Taschenlampe und Sicherheitsschuhen durfte ich des Öfteren auch die Baustelle besuchen und Teams vor Ort begleiten.

Der Supervisor ist das Bindeglied zwischen den Monteuren und dem Auftraggeber und ist für die ordnungsgemäße Abwicklung verantwortlich. Der Supervisor erhält Arbeitsanweisungen direkt vom Auftraggeber und setzt diese um, indem er seinen Mitarbeitern erklärt, wie sie diese umzusetzen haben.

Beispielsweise wurden dicke Türen im Reaktorgebäude verkabelt. Hier musste der Motor, die Lampe, der Schalter und einige Sensoren in den Türen angeschlossen werden. Der Supervisor hat nun die Aufgabe die Pläne so an die Mitarbeiter weiterzugeben und zu erklären, damit diese wissen, welche Kabel und Sensoren wie verlegt werden müssen.

Ist die Installation abgeschlossen kommen die Qualitätsmanager. Diese prüfen zunächst, ob alles richtig angeschlossen ist. Ist dies der Fall folgt eine Prüfung mit dem Auftraggeber und anschließend nochmals eine Prüfung mit dem Auftraggeber und dem Endkunden.

Das Commissioning-Team nimmt die Geräte in Betrieb und kommt zusätzlich zum Einsatz, falls Probleme auftreten sollten. Sie sind dafür verantwortlich die Fehler ausfindig zu machen und diese anschließend zu beheben.

Jeden Freitag fand ein wöchentliches Meeting mit allen Mitarbeitern statt. Themen, wie: Arbeitssicherheit, Fortschritt des Projektes, angefallene Probleme und zukünftige Arbeiten wurden hier besprochen.

Während des Einsatzes begegneten mir viele Begriffe im Büro und auf der Baustelle, die ich schon durch mein Studium kannte, sodass diese nicht nochmal erklärt werden mussten.

Abschließend kann ich sagen, dass mir mein Auslandseinsatz in Finnland viel Spaß gemacht hat. Ich wurde sehr gut von meinen Kollegen aufgenommen und es wurde sich ausreichend Zeit für mich genommen, um mir vom Reaktor bis hin zu einzelnen Messinstrumenten alles zu zeigen. Da ich das erste Mal auf einer Baustelle war, habe ich natürlich viele Eindrücke mitgenommen. Ich habe unsere Teams vor Ort auf die Baustelle begleitet, gesehen wie Abläufe umgesetzt werden und die Dimensionen und Tätigkeiten unseres Unternehmens besser kennengelernt.

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Auszubildende, Unsere Beiträge

Mein Einsatz in der BU Penzberg

Nachdem ich das 2. Semester meines Verbundstudiums (Betriebswirtschaftslehre/Industriekaufmann) erfolgreich abgeschlossen habe, war es für mich wieder an der Zeit, praktische Erfahrungen im Betrieb zu sammeln. Ich durfte mich also auf einen Praxiseinsatz in Penzberg – einer unserer rund 70 Business Units (BU´s) – freuen.

 

Meine Aufgabe in Penzberg war es, die Prozessanalyse für ein Projekt mit einem Chemieunternehmen durchzuführen. Bei einer Prozessanalyse wird der Ist-Zustand eines Ablaufs aufgenommen. Dazu ist es wichtig, einen Prozess im Ganzen zu betrachten und zusätzlich zu analysieren, wie sich die einzelnen Tätigkeiten der jeweiligen Mitarbeiter auf den Fortschritt auswirken.

 

In diesem Projekt ist es die Aufgabe von Actemium die Wartung und Kalibrierung der Produktionsgeräte durchzuführen. Hierbei fallen zum Beispiel Aufgaben wie das Überprüfen von Temperaturmessgeräten und das Einstellen eines neuen Lasers an.

An meinem ersten Arbeitstag habe ich früh morgens in Nürnberg gestartet. Dort habe ich einen Mietwagen erhalten, der mir für meine kommende Praxisphase zur Verfügung stand. Anschließend habe ich mich direkt auf den Weg gemacht, um das Büro in Penzberg zu erreichen. Dort angekommen, musste ich mich erstmal zurechtfinden. Auf mich warteten neue Kollegen, die mich alle freundlich in Empfang genommen haben.

 

Nachdem ich mir meinen neuen Arbeitsplatz eingerichtet habe und alle Kollegen kennenlernen durfte, war der erste Tag auch schon wieder vorbei. Am Abend habe ich dann noch meine Unterkunft aufgesucht, in der ich für die nächsten Wochen gelebt habe. Am nächsten Morgen machte ich mich mit frischer Motivation auf den Weg ins Büro.

Zuerst einmal muss ich aber sagen, dass dies mein erster Einsatz im Projektleben sein sollte und vor allem war ich gespannt, da ich das erste Mal in der Chemie-Branche tätig war.

Meine weitere Zeit in Penzberg war sehr aufregend und spannend. In Form von Feedback-Gesprächen habe ich immer mit meinen Vorgesetzten/Kollegen die Ergebnisse besprochen, die ich im Rahmen meiner Prozessanalyse ermittelt habe. Anschließend wurde das weitere Vorgehen besprochen und geplant und ich durfte die Effizienz einiger Abläufe analysieren und Verbesserungsvorschläge anbringen.

Gegen Ende meiner Praxisphase habe ich alle ermittelten Informationen und die dazugehörigen Verbesserungsvorschläge vor den zuständigen Führungspersonen vorgestellt und diese mit Ihnen besprochen.

Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich in der BU Penzberg machen durfte. Es war schön, dass die Kollegen viel Wert auf meine Einschätzung gelegt haben und mir durch die übertragenen Aufgaben auch sehr viel Verantwortung gegeben wurde. Ich freue mich schon auf das kommende Semester. Bestimmt kann ich meine neuen Erfahrungen im Studium verwenden…

 

Andreas Launer

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Einstieg, Unsere Beiträge

Wir sagen: Herzlich Willkommen!!!

Es ist wieder soweit – Ein neues Ausbildungsjahr beginnt.
Rund 56 neue Azubis und duale Studenten in ganz Deutschland haben ihre Ausbildung bei Actemium begonnen.

Unsere neuen Azubikollegen und unsere Kommilitonen im dualen Studium werden in folgenden Berufen ausgebildet: Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik, Mechatroniker/-in, Industrieelektriker/-in, Fachinformatiker/-in für Systemintegration, Duales Studium Elektrotechnik, Duales Studium BWL.

Wir Azubis heißen Euch herzlich Willkommen und wünschen viel Erfolg und einen tollen Start in die Actemium-Welt.

Als Neuling begegnen euch viele neue Aufgaben und Herausforderungen sowie freundliche und hilfsbereite Ausbilder und Kollegen. Solltet Ihr Fragen während der Ausbildung haben stehen wir Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr gerne zur Verfügung.

 

Euer Redaktions-Team

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